Die negativen Nachrichten aus den USA reißen nicht ab: Nun sind Pläne bekannt geworden, wonach Einreisende verpflichtet werden sollen, ihre Aktivitäten in den sozialen Medien offenzulegen, um einreisen zu dürfen. Bereits ab Februar könnte die Verschärfung in Kraft treten.
Wie unter anderem das Nachrichtenportal Tagesschau.de berichtet, könnten Touristen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern künftig gezwungen werden, vor der Einreise in die USA ihre Social-Media-Aktivitäten der vergangenen fünf Jahre anzugeben. Das sieht ein Regulierungsvorschlag vor, den die US-Grenzschutzbehörde vorgelegt hat.
Neue Regeln noch nicht rechtskräftig
Sollte die Regelung in Kraft treten, würde die Angabe von Social-Media-Konten ein verpflichtender Bestandteil des Esta-Antrags zur visumfreien Einreise in die USA werden. Bislang waren solche Informationen freiwillig, nur für längerfristige Visa wurden Social-Media-Daten verbindlich kontrolliert.
Dem Tagesschau-Bericht zufolge ist die geplante Verschärfung Teil eines umfassenderen Pakets zur Datenerhebung bei der visumfreien Einreise. Noch ist der Vorschlag der Grenzschutzbehörde nicht rechtskräftig, erst im Februar könnte er schrittweise in Kraft treten.




