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Frankfurt am Main: Metropole der Kettenhotels

Wächst kontinuierlich weiter – auch mit Hotels: die Skyline von Frankfurt am Main

Wächst kontinuierlich weiter – auch mit Hotels: die Skyline von Frankfurt am Main. Foto: Bru-no/www.pixabay.de

Lounge im künftigen neuen Melia an der Senckenberganlage

Lounge im künftigen neuen Melia an der Senckenberganlage. Foto: Melia

In Frankfurt am Main setzt sich der Neubau-Boom bei den Hotels weiter fort. Nachdem die Stadt schon in den vergangenen Jahren den größten Zuwachs aller deutschen Städte verzeichnete, stehen auch 2020 zahlreiche Neueröffnungen an. Den Auftakt machte vor kurzem das Ameron der Althoff-Gruppe in exzellenter Lage zwischen Hauptbahnhof und Bankenviertel. Das komfortable Boutique-Hotel befindet sich in mehreren Gründerzeitvillen.

Bereits geöffnet hat auch das Lindley Lindenberg (100 Zimmer) im trendigen Ostend. Das Hotel will allerdings gar kein Hotel, sondern eher Edel-WG sein – mit Gemeinschaftsküchen und -wohnzimmern, vegetarischem Restaurant und Bäckerei. Ende Januar geht das erste „Gekko-House“ der Roomers-Gruppe als eine Art Roomers „light“ in der Nähe des Hauptbahnhofs an den Start. Das Roomers Park View soll Ende 2021 in der Nähe des Grüneburgparks folgen.

Mit viel gutem Chi (Energie) will das Diaoyutai Mansion Hotel an der ehemaligen Rennbahn im Sommer die ersten Gäste empfangen. Mit dem Haus im chinesischen Stil mit 214 Zimmern würde sich nach über zwei Jahrzehnten das wohl langwierigste Hotelprojekt Deutschlands vollenden. Der Zeitpunkt ist gar nicht schlecht: Direkt daneben entsteht aktuell die neue DFB-Zentrale.

Ebenfalls im Sommer will ein neues Melia seine Türen öffnen. Das Hotel nimmt 23 Etagen eines futuristischen Neubauturms an der Messe ein und bietet in den oberen Zimmern je nach Lage einen hervorragenden Blick auf den Taunus, das Westend oder auf die Innenstadt. Zu den weiteren Projekten gehören Häuser der Marken Scandic, Niu, Leonardo sowie den Schwesterketten NH und Nhow.

Die großen Namen sind kein Zufall: Schon jetzt gehören zwei von drei Frankfurter Hotels zu internationalen Marken. Das ist die höchste Kettendichte aller deutschen Städte. Die Präsenz erklärt sich mit der Internationalität der Stadt als Finanzplatz, Drehkreuz im Flugverkehr und attraktivem Messestandort.

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