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Stefanie Brandes: So war „Undercover Boss“

Stefanie Brandes in ungewohnter Rolle: Als Praktikantin musste sie in der Großküche des Aldiana-Clubs Ampflwang die Teller belegen

Stefanie Brandes in ungewohnter Rolle: Als Praktikantin musste sie in der Großküche des Aldiana-Clubs Ampflwang die Teller belegen. Foto: Aldiana

Seit 2011 lernen in der Fernsehproduktion „Undercover Boss“ Führungskräfte ihr Unternehmen von einer ganz anderen Seite kennen. Umgestylt arbeiten sie dabei 14 Tage lang als Praktikant in verschiedenen Bereichen. Vergangenen Montag war Aldiana-Chefin Stefanie Brandes als „Jana Günther“ zu sehen. touristik aktuell sprach mit Brandes über ihre Erfahrungen.

Sie hat für die Fernsehsendung unter anderem im Aldiana Club Costa del Sol in der Küche, im Service und an der Bar gearbeitet. Im Club Andalusien arbeitete Brandes im Housekeeping, in Ampflwang erneut in der Küche. „Auf Kreta gab es Hitzerekorde mit über 42 Grad, während ich den ganzen Tag in der Sonne für die Technik und Dekoration arbeiten musste“, so die Aldiana-Chefin.

Brandes hatte während der Dreharbeiten Angst, dass die verschiedenen Clubchefs sie erkennen würden. „Daher musste die Verwandlung drastisch sein. Außerdem musste ich darauf achten, den Clubchefs aus dem Weg zu gehen und ihnen als sehr schüchterne und meistens auf den Boden schauende Jana Günther zu begegnen.“

Die „drastische Verwandlung“ beinhaltete einen Gang zum Frisör. Nicht einfach für Brandes: Ihre Haare wurden kurz geschnitten, dabei waren sie laut der Aldiana-Chefin gerade richtig lang geworden. Zudem musste sie ein spezielles Gebiss tragen, das zum Essen nicht geeignet war.

Nicht alle Arbeiten in den Clubs haben Brandes gefallen: „Mein erster Einsatz war die Großküche im Aldiana Club Costa del Sol, wo ich etwa zwölf Kilo schwere Lachse filetieren musste. Ich hatte noch nie einen Lachs ausgenommen. Kopf und Flosse abzuschneiden und dann das Tier zu bearbeiten, war eine Herausforderung.“

Durch ihren Einsatz und Einblick in die Club-Welt konnte sie auch Verbessersvorschläge einbringen. „Im täglichen Arbeiten kann man viele kleine Dinge verbessern. Viele dieser Themen schaffen es meist nicht bis zur Geschäftsführung. Daher war die Zeit so wertvoll für mich“, so Brandes. Einige Punkte konnte sie sofort anpacken, wie etwa die Vertragsverlängerung einer Service-Kollegin und ein regelmäßiges Rücken-Training für die Zimmermädchen.

Mehr zu den Erlebnissen von Stefanie Brandes in „Undercover Boss“ lesen Sie im großen Interview in touristik aktuell.