Reisevertrieb

Reisebüro-Initiative trifft Heiko Maas

Reisebranche trifft Minister: (v.l.) Marion Tibursky, Joerg Franzen, Ingo Lies, Heiko Maas, Michael Draeger und Petra Dyk

Reisebranche trifft Minister: (v.l.) Marion Tibursky, Joerg Franzen, Ingo Lies, Heiko Maas, Michael Draeger und Petra Dyk. Foto: privat

Das Reisebüro-Aktionsbündnis „Wir alle sind Touristik“ hat sich im Bundesaußenministerium mit Bundesaußenminister Heiko Maas getroffen. Im Gespräch mit Maas forderte das Bündnis die Abschaffung der Quarantäne für Minderjährige und ein Umdenken bei der Klassifizierung von Risikogebieten.

So soll die epidemiologische Klassifizierung von Reiseländern sich vom Narrativ ändern. Reise- und Sicherheitswarnungen müssten auf eine feste Grundlage für Verbraucher und die Branche gestellt werden. Das Bündnis wünscht sich, dass auch nach dem Ende der Pandemie die Reiseeinstufungen seitens des Auswärtigen Amts noch regionaler differenziert werden. Die Gültigkeit einer Reisewarnung sollte mit einer klaren Dauer versehen werden.

Neben den Reisebüro-Profis Joerg Franzen von Reise-Franzen aus Überherrn, Michael Draeger vom Reisebüro Stoffregen in Dortmund, Petra Dyk vom Reisebüro am Rathaus Lichtenberg in Berlin und Marion Tibursky von Teletour Reisen in Berlin zählte auch Ingo Lies vom Veranstalter Chamäleon zu den Gästen von Maas.

Das Touristiker-Quintett sprach sich für eine Herabstufung etlicher Reiseländer von Hochrisiko- zu Normalrisikogebieten aus. Zudem solle das Ministerium andere Länder überzeugen, ihre Einreise für ausländische Bürger wieder zu ermöglichen.

Laut dem Aktionsbündnis zeigte sich der Minister den Vorschlägen und Forderungen gegenüber offen. Er und sein Team wollten diese auf Umsetzbarkeit prüfen und einen Nachtermin mit dem Aktionsbündnis vereinbaren.

Ursprünglich wollte sich das Bündnis bereits im August mit Minister Maas treffen. Aufgrund des Afghanistan-Konflikts musste der Termin allerdings verschoben werden.

Arne Hübner
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