Reisevertrieb

Das Pfingstgeschäft hat sich gelohnt

Viele Familien nutzen in Bayern und Baden-Württemberg die Auszeit über Pfingsten für ihren Urlaub

Viele Familien nutzen in Bayern und Baden-Württemberg die Auszeit über Pfingsten für ihren Urlaub. Foto: Goodluz / iStockphoto

Die zweiwöchigen Pfingstferien sind traditionell in Bayern und Baden-Württemberg für viele Menschen die Hauptreisezeit. Es ist noch nicht so heiß wie im Hochsommer und auch die Reisepreise sind günstiger. touristik aktuell hat sich in den beiden Bundesländern am Counter erkundigt, wie die Pfingstferien nachgefragt worden sind.

Die Kurzzusammenfassung der Umfrage: Das Pfingstgeschäft kam in diesem Jahr erfreulicherweise an das Vor-Corona-Jahr 2019 heran – und lag teilweise sogar darüber.

„Wir kommen nicht hinterher“

„Die Nachfrage ist groß, uns fehlt eine Arbeitskraft und wir kommen überhaupt nicht hinterher. Unsere Kunden wollen tatsächlich weltweit verreisen, nicht nur schnell mit dem Auto nach Kroatien oder Italien, was von uns nicht so weit ist“, sagt beispielsweise Alexandra Papadopoulos von Reischl‘s Reisebüro in Traunreut. Man habe mit Terminen gearbeitet, um die vielen Anfragen überhaupt stemmen zu können.

Ähnliches berichtet Anton Maichle vom Reisebüro Maichle in Biberach. Die Buchungsresonanz sei positiv, die Nachfrage sehr hoch. Knackpunkt für Kurzfristbucher seien jedoch die teils enormen Preissteigerungen. „Viele Kunden haben gedacht, dass ähnliche Preise wie 2019 aufgerufen werden, sie haben keine Preissteigerungen bedacht.“ Da die Türkei weiterhin sehr günstig sei, hätten sich viele Kunden für dieses Ziel entschieden. „Doch auch Kroatien, Spanien, Griechenland und die Eigenanreise sind gefragt.“

Preissteigerungen als Knackpunkt

Auf die gestiegenen Preise bezieht sich auch Rita Henke vom Reisebüro Donaustauf. „Zum Glück haben die meisten unserer Stammkunden im Winter gebucht, sodass sie von sehr guten Preisen profitiert haben. Für Neubuchungen sind die Preise sehr hoch, aber die Kunden wollen weg und nehmen das überwiegend in Kauf“, sagt sie. Gebucht werde quasi alles, gerne auch hochpreisig. Gefragt seien besonders schöne Zimmer und Suiten mit Meerblick, auch mal mit privatem Pool. Noch nicht so gut laufe Asien, da man die Situation dort noch nicht so recht einschätzen könne.

Die komplette Umfrage lesen Sie in der akutellen Ausgabe von touristik aktuell.

Sylvia Raschke