Globus-Award-Serie: Aufklären und sensibilisieren

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Ute Dallmeier (rechts) war im vergangenen Jahr mit einer Gruppe Afrika-Spezialisten auf Einladung von Imvelo Safari Lodges in Simbabwe und sammelte Ideen für die nächste Reise
Ute Dallmeier (rechts) war im vergangenen Jahr mit einer Gruppe Afrika-Spezialisten auf Einladung von Imvelo Safari Lodges in Simbabwe und sammelte Ideen für die nächste Reise. Foto: LCC Niederrhein

Dass es bei Fernreisen in puncto Nachhaltigkeit oft hitzige Diskussionen gibt, ist Ute Dallmeier durchaus bewusst. „Doch hätten wir den Tourismus nicht, würden in einigen Ländern die Probleme durch Wilderei, Abholzung und Armut noch viel größer werden“, sagt die Geschäftsführerin des Lufthansa City Center Niederrhein in Mönchengladbach und verweist auf die Pandemie, die in vielen Destinationen spürbare Folgen hatte. Sie will aufklären, sensibilisieren und hat deshalb ein besonderes Projekt gestartet.

Mit dem Textilunternehmen Fynch-Hatton, das zugleich Gesellschafter der Reisebüro-Kette ist, hat Dallmeier die Marke „Fynch-Hatton Adventures & Safaris“ gegründet. Das Traditionsunternehmen steht für Nachhaltigkeit und hat eine besondere Verbindung zu Afrika, was sich allein am Namen zeigt. Als Hommage an Denys Finch Hatton, einen Großwildjäger und Buschpiloten, der sich nicht nur in den afrikanischen Kontinent sondern auch in Karen Blixen verliebte, wurde die Firma nach ihm benannt und hegt enge Verbindungen. „Denn auch der Gründer Roger Brandts ist von Afrika fasziniert“, sagt Dallmeier. Nicht nur er.

Maßgeschneiderte und kuratierte Erlebnistouren

Auch die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, die jahrelang als Professorin mit dem Schwerpunkt International Tourism Management dozierte und ihren Fokus auf Nachhaltigkeit gelegt hatte, liebt Afrika. „Ich war sehr oft mit meiner Familie in verschiedenen Ländern und kenne mich sehr gut aus“, sagt die 63-Jährige. So war es schließlich nur konsequent, die Kräfte beider Mönchengladbacher Unternehmen zu bündeln.

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Unter „Fynch-Hatton Adventures & Safaris“ werden maßgeschneiderte und kuratierte Erlebnistouren und Selbstfahrer-Rundreisen angeboten. „Jeder Leistungspartner ist im Bereich Nachhaltigkeit aktiv“, sagt Dallmeier, die mit ihrem Team für die Reisen zuständig ist. „Fynch-Hatton stellt ein Travelkit zur Verfügung und wir stimmen uns beim Marketing ab, der Rest obliegt uns.“

Kooperation mit Atmosfair

Dallmeier, lange Zeit Geschäftsführerin von Windrose und Vorstandsmitglied im DRV, wählt die Unterkünfte gemeinsam mit der Incoming Agentur nach strengen Kriterien aus. Zudem gibt es eine Kooperation mit Atmosfair. „Die CO2-Kompensation sowie die Spende an ein Tierschutzprojekt oder eine soziale Initiative sind in den Reisepreis inkludiert.“

Die Reisen, die sich eher an Afrika-Wiederholer als an Neulinge richten, sind mittlerweile auch als Leserreisen der „Zeit“ buchbar und machen sie so einem noch breiteren Publikum zugänglich. „Ohne den Tourismus und den Fernflugverkehr sind viele Naturschutzprojekte und soziale Initiativen nicht finanzierbar“, zeigt sich Ute Dallmeier überzeugt und ergänzt: „Reisen ist ein Stabilisator für den Frieden und das Gegenteil von Krieg.“

Die weiteren Gewinner der diejährigen Globus Awards finden Sie auf unserer Homepage.

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