
Die Reisebüro-Ketten und -Kooperationen feilen weiter an der Technik. Die Ansätze und Schwerpunkte sind dabei recht unterschiedlich, ein Thema rückt allerdings immer mehr in den Fokus: der Omnichannel-Vertrieb.
Das A und O sind gute Daten
Hintergrund sind die stetig wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz, die Reisebüros maßgeblich dabei unterstützen kann, ihr Marketing zu automatisieren. Das ist gerade in Zeiten anhaltender Personalnot wichtig. Das Problem sind oft die Kundendaten: Bei vielen Reisebüros sind sie nicht auf dem aktuellen Stand. Hinzu kommt die durch den RTK/FTI-Skandal wieder erwachte Skepsis, Daten an die eigene Zentrale weiterzuleiten.
Zu den Pionieren im Omnichannel-Vertrieb gehören unter anderem TSS und Best-Reisen. Zuletzt waren insbesondere der Vertrieb von TUI, die Reisebüro-Kette LCC sowie RTK in dem Segment sehr aktiv. Nun steht auch die „technische Optimierung aller Stationen der Customer Journey“ bei Ketten wie Alltours Reisecenter ganz oben auf der Agenda.
Künstliche Intelligenz sinnvoll einsetzen
Auch Derpart arbeitet an einer digitalen Plattform, die „modern und zielgerichtet“ Leads in die Büros steuern soll. Generell gehe es darum, „durch einen intelligenten Umgang mit Daten und Systemen Erleichterung am Counter und in der Zentrale zu erzielen“. „Da sehen wir großes Potenzial und setzen uns auch mit Künstlicher Intelligenz auseinander, um diese sinnvoll und prozessual einzusetzen“, so Geschäftsführer Thomas Osswald.
Einen Überblick über die Agenda der Zentralen beim Thema Reisebüro-Technik lesen Sie in unserem Schwerpunkt „Reisebüro-Ketten und -Kooperationen“ in der neuen Ausgabe von touristik aktuell (ta 27-28/23). Sie kann auch als E-Paper abgerufen werden.




