Wintereinbruch führt zu Zugausfällen

Ein ICE-Schnellzug der Deutschen Bahn fährt bei winterlichem Schneetreiben durch eine verschneite Landschaft, umgeben von Oberleitungen und Signalmasten. Die Bahnstrecke ist mit Schneeverwehungen bedeckt, was die Herausforderungen für den Zugverkehr im Winter zeigt.
Der Wintereinbruch macht der Bahn zu schaffen. Foto: Deutsche Bahn

Wegen des Winterwetters mit massiven Schneefällen sowie des bevorstehenden Sturmtiefs „Elli“ kommt es besonders in Norddeutschland zu starken Einschränkungen im Fernverkehr. Wie die Deutsche Bahn in ihren aktuellen Verkehrsmeldungen ankündigt, wird der Zugverkehr am Donnerstag vorsorglich eingeschränkt, betroffen von Ausfällen sind die Strecken Kopenhagen–Hamburg, Westerland/Kiel–Hamburg, Binz/Stralsund/Rostock–Berlin, Norddeich/Emden–Hannover/Ruhrgebiet. Darüber hinaus kommt es zu weiteren einzelnen Zugausfällen.

Viele Zugstreichungen im Norden

Außerdem hat die Bahn vorsorglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Schnellfahrstrecken reduziert. Auf den Verbindungen Wolfsburg–Berlin, Hannover–Würzburg und Frankfurt–Köln könne es dadurch zu Verspätungen und verpassten Anschlüssen kommen, heißt es. Die Einschränkungen sind laut Bahn bereits in den Auskunftsmedien einsehbar.

Wegen dieser Einschränkung wurde die Zugbindung für die betroffenen Strecken aufgehoben. Zudem können Fahrgäste, die bis einschließlich 7. Januar 2026 ein Ticket für eine Reise im Zeitraum vom 8. bis 10. Januar gekauft haben und diese aufgrund der Winterwitterung verschieben möchten, ihren Fahrschein zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.

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Auch internationale Züge fielen aus

Das Winterwetter hat auch im grenzüberschreitenden Zugverkehr zu Einschränkung geführt. So kam es am Mittwoch im ICE-Verkehr zwischen Deutschland und Amsterdam zu Einschränkungen, auch der internationale Verkehr zwischen Deutschland und Frankreich war betroffen.

In ganz Europa sorgen heftige Schneefälle und eisige Temperaturen derzeit für Probleme. Am Flughafen Amsterdam-Schiphol ist der Flugverkehr seit Tagen stark eingeschränkt, hunderte von Flügen mussten gestrichen werden. Auch am Donnerstag müssten Fluggäste mit Verspätungen rechnen, schreibt der Airport auf seiner Website. Leichte Einschränkungen gab es zu Wochenbeginn auch am Frankfurter Flughafen.

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