Corona-Mutation: Südafrika-Flüge eingeschränkt

Wegen der neuen Corona-Variante schränkt die Bundesregierung vorsichtshalber den Flugverkehr mit Südafrika ein. Das Land gelte ab der Nacht zum Samstag als Virusvariantengebiet, teilte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit. Die neue Einstufung werde möglicherweise auch Nachbarländer betreffen.

In der Folge dürfen Fluggesellschaften nur noch deutsche Staatsbürger von Südafrika nach Deutschland befördern, heißt es. Zudem müssten alle Eingereisten – auch vollständig Geimpfte – für zwei Wochen in Quarantäne. Lufthansa hat unterdessen mitgeteilt, den Flugverkehr vorerst aufrecht zu erhalten.

Nachdem bereits mehrere Länder wie Großbritannien, Österreich und Italien den Flugverkehr aus der Region eingeschränkt haben, will die EU-Kommission den Mitgliedstaaten die vorübergehende Einstellung des Reiseverkehrs mit den Ländern des südlichen Afrika vorschlagen. Die Kommission wolle über die Aktivierung dieser so genannten Notbremse entscheiden, teilte Kommissionschefin Ursula von der Leyen mit.

Die in Südafrika aufgetauchte Virusvariante B.1.1.529 ist nach Einschätzung von Experten wegen ungewöhnlich vieler Mutationen nicht nur hoch ansteckend, sondern könnte auch den Schutz durch Impfstoffe umgehen. Bislang sind im Land 22 Fälle nachgewiesen worden.

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