Gastronomie in Deutschland: Sieben Prozent auf Speisen

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Eine Kellnerin im deutschen Restaurant serviert zwei Gerichte an Gäste, die entspannt an Holztischen sitzen. Die gemütliche Gastronomie mit rustikalem Interieur und großen Fenstern ist gut besucht.
In der Gastronomie in Deutschland sind ab 1. Januar nur noch sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Speisen fällig. Foto: alvarez/iStock

Ab 1. Januar 2026 werden in der deutschen Gastronomie nur noch sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Speisen fällig. Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat dem Steueränderungsgesetz zugestimmt.

Der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), Guido Zöllick, begrüßt die Zustimmung: „Die sieben Prozent Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie sind die wichtigste Maßnahme zur Stärkung unserer Restaurants, Wirtshäuser, Cafés und Caterer.“ Die Maßnahme stelle eine längst überfällige Steuergerechtigkeit gegenüber Essensanbietern wie Lieferdiensten oder dem Einzelhandel dar, für die seit jeher nur sieben Prozent Mehrwertsteuer gelten, und sichere Existenzen sowie Arbeitsplätze.

„Lebendige Innenstädte und attraktive ländliche Regionen gibt es nur mit einer vielfältigen Gastronomie“, hebt der Dehoga-Chef hervor und verdeutlicht: „Schließt ein Restaurant, betrifft das nicht nur Gastronomen und ihre Mitarbeiter, sondern auch zahlreiche Produzenten und Dienstleister vor Ort.“

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