
Wenn die Achterbahn Pause macht, wird es Zeit für die Kettensäge: Viele deutsche Freizeitparks verwandeln sich im Oktober in den Abendstunden in regelrechte Alptraum-Szenarien. Durchgedrehte Metzger, dubiose Ärzte oder leicht aggressive Leute, die schon als Kinder irgendwie komisch waren, warten auf schockresistentes Publikum. Einige Scare-Zones sind gar nicht so ohne und erst ab 16 beziehungsweise 18 Jahren freigegeben. Regelmäßig zum weltweit besten Halloween-Event ausgezeichnet werden die Horror Nights im Europa-Park in Rust. Noch bis zum 5. November kann man hier in diesem Jahr zehnjähriges Gruseljubiläum feiern und sich allerlei unheimlichen Kreaturen aussetzen. Aufgrund der hohen Nachfrage sollten Karten im Vorverkauf erstanden werden. Auch der Filmpark Babelsberg wird während seiner Horrornächte nach eigener Aussage zum „begehbaren Horrorfilm“ mit einem nicht ganz kindgerechten Kindergarten und einer Tea Party unter Anwesenheit der „Schmerzkönigin“. Im Fort Fun Abenteuerland im Sauerland kann man sich seine Gruselportion je nach „Fear factor“ selbst dosieren. Zur Wahl stehen unter anderem „xtrem“ oder „psycho“. Wesentlich harmloser geht es im Legoland bei Günzburg zu. Vom 15. bis 31. Oktober helfen Kinder beim Bau eines Lego-Gespenstes aus 120.000 Teilen oder lassen sich in einer Geisterbahn erschrecken. Zum Finale der „Halloweeks“ kommt Bibi Blocksberg. Alle Termine sowie die Angebote der anderen deutschen Freizeitparks finden Sie in der aktuellen Ausgabe 39/2016 von touristik aktuell.



