Eine Hospitality Group geht pleite, die andere wächst: Sunday Hotels nutzt die Lage gezielt für die Expansion um 24 Häuser in Deutschland.
Die Kette Sunday Hotels stockt ihr Portfolio in Deutschland von aktuell elf auf insgesamt 35 Häuser auf. Die 24 neuen Häuser und Resorts wurden zuvor unter den Marken Accor, Wyndham und H+ betrieben und stammen aus dem Portfolio der insolventen Revo Hospitality Group. Die Zusammenarbeit erfolgt auf der Basis von Management-Verträgen (Lease Contracts), künftig treten die Häuser unter dem Label „Sunday Hotels“ im Markt auf.
Zu den neuen Standorten gehören unter anderem Berlin, Frankfurt/Main, Düsseldorf, Köln, Leipzig, Nürnberg, Hannover, Bonn, Augsburg und Wiesbaden. Buchbar sind sie über Hotelportale, die Kette ist aber auch offen für die direkte Zusammenarbeit mit Reisebüros (E-Mail-Anfragen an sales.sunday@hotelssunday.com).

Einheitliches Premiumkonzept geplant
Vorbild für das Wachstum in Deutschland sei das in Großbritannien „erfolgreich“ etablierte Premium-Hotelmodell, betont Puneet Yadav, Head of Hotels für beide Länder. In dieser Funktion ist der Manager auch für die Belvilla Hotels zuständig. Deutschland sei „ein Eckpfeiler der europäischen Wachstumsstrategie“ von Sunday Hotels.
Wichtiger Partner der Kette bei diesem Wachstum ist das Immobilienunternehmen Aroundtown. Aktuell betreiben Sunday Hotels und Belvilla neun Hotels aus dem Aroundtown-Portfolio in Deutschland, darunter die Sunday Hotels Düsseldorf City Nord (190 Zimmer), Frankfurt Airport Neu-Isenburg (163 Zimmer) und Dortmund City (82 Zimmer) sowie das Offenburg City Hotel by Belvilla mit 79 Zimmern und das Sunday Resort Rügen in Sagard mit 230 Zimmern.


