Arosa: Clasen geht von Bord

Lars Clasen hatte andere Vorstellungen von der Weiterentwicklung der Marke Arosa
Lars Clasen hatte andere Vorstellungen von der Weiterentwicklung der Marke Arosa. Foto: Arosa

Der nächste Paukenschlag in der Kreuzfahrtbranche: Lars Clasen legt sein Amt als Geschäftsführer des Flussreiseanbieters Arosa nieder. Grund sind abweichende Vorstellungen vom weiteren Kurs der Rostocker Reederei.

Das Unternehmen teilt in diesem Zusammenhang mit, sich in den nächsten Jahren durch Investitionen in Produkt, Marketing und Vertrieb auf das Kerngeschäft Flusskreuzfahrt konzentrieren zu wollen. Außerdem werde „mittel- und langfristig der weitere Ausbau der Flotte und der Einsatzgebiete geprüft“. Clasen habe „diese strategische Weichenstellung nicht mittragen wollen“ und hätte stattdessen „einer Erweiterung des Tätigkeitsfeldes von Arosa den Vorzug gegeben“, heißt es. Damit könnte ein Wiedereinstieg ins Hochseegeschäft gemeint sein.

Clasen bleibt laut Reederei Gesellschafter von Arosa. Seine Position übernimmt vorübergehend Daniela Sandmann, die bisher für den Bereich Finanzen zuständig war. Mitgesellschafter Markus Zoepke verantwortet weiterhin vom Standort Chur in der Schweiz aus das operative Geschäft.

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