Costa Kreuzfahrten behält Provisionsmodell 2027 bei

Die Reederei Costa Kreuzfahrten setzt ihr aktuelles Provisionsmodell auch 2027 fort. Reisebüros erhalten ab der ersten Buchung eine Basisprovision von zehn Prozent – je nach Umsatz sind bei Einzelplatzbuchungen bis zu 15 Prozent möglich.

Das Kreuzfahrtschiff Costa Toscana fährt auf dem offenen Meer unter einem blauen Himmel mit leichten Wolkenformationen bei ruhigem Wellengang in der Sonne.
Das Provisionsmodell umfasst sechs Stufen, die sich am Gesamtumsatz orientieren. Foto: Costa Kreuzfahrten

Costa Kreuzfahrten führt das aktuelles Provisionsmodell unverändert ins Geschäftsjahr 2027 fort. Die italienische Reederei hält damit an der Stufenstruktur fest, die erstmals zum 1. Dezember 2024 eingeführt wurde. Reisebüros in Deutschland wird eine Basisprovision von zehn Prozent ab der ersten Buchung ohne Umsatzvorgaben garantiert. Je nach erzieltem Gesamtumsatz können Agenturen bei Einzelplatzbuchungen bis zu 15 Prozent Provision erreichen.

Das Modell umfasst sechs Stufen, die sich am Gesamtumsatz orientieren. Die Abstände zwischen den einzelnen Stufen sind dabei nach Angaben der Reederei vergleichsweise gering gehalten, sodass auch kleinere Agenturen höhere Provisionssätze erzielen können. Bei Gruppenbuchungen kommt eine zusätzliche Regelung von fünf Prozentpunkten hinzu, wodurch eine Provision von bis zu 20 Prozent möglich ist. Nebenleistungen wie An- und Abreisepakete oder Versicherungen werden weiterhin mit zehn Prozent vergütet. Im Stornierungsfall erhalten Agenturen zehn Prozent auf den Stornoumsatz der Kreuzfahrt sowie acht Prozent auf den Stornoumsatz des An- und Abreisepakets.

Vertriebschef sieht Modell als Anreiz für Reisebüros

„Mit unserem Provisionsmodell haben wir den Anreiz, Costa Kreuzfahrten zu buchen erhöht und das Potenzial der Agenturen für den Verkauf gehoben“, sagt Olaf Kistenmacher, Sales Director von Costa Kreuzfahrten in Deutschland. Diesen Weg wolle man fortsetzen und die enge Zusammenarbeit mit den Reisebüros weiter ausbauen, der der Schlüssel zu unserem gemeinsamen Erfolg sei.

Mit der Beibehaltung des Provisionsmodells unterstreicht Costa nach eigenen Angaben die Bedeutung der Reisebüros für das Geschäft im deutschen Markt. Ergänzend setzt die Reederei in Deutschland auf eine italienisch geprägte Markenpositionierung mit Giovanni Zarrella als Testimonial sowie auf Produktanpassungen, die gezielt auf deutsche Gäste ausgerichtet sind.

Für 2027 hat Costa in Zusammenarbeit mit Discover Airlines eine neue Direktverbindung zwischen Frankfurt und Genua angekündigt.

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