Restart-Reise: Expis testen Costa Deliziosa

Der „Probelauf“ der Costa Deliziosa mit nicht-ialienischen Passagieren ist richtungsweisend für die mittelfristigen Pläne der Reederei
Der „Probelauf“ der Costa Deliziosa mit nicht-ialienischen Passagieren ist richtungsweisend für die mittelfristigen Pläne der Reederei. Foto: fx

Am vergangenen Sonntag ist die Costa Deliziosa in Triest in See gestochen. Es ist die vierte Fahrt des Schiffs seit Wiederaufnahme des Betriebs Anfang September und zum ersten Mal heißt die Reederei auch wieder Nicht-Italiener an Bord willkommen. Insgesamt sind rund 700 Passagiere dabei – ein Viertel der zugelassenen Kapazität von 2.800 Passagieren. Rund 100 der Mitreisenden sind Deutsche.

Unter den Gästen sind unter anderem 46 Reiseverkäufer aus Deutschland. Eine Woche lang haben sie Gelegenheit, das neue Sicherheitskonzept zu testen, das Gäste vor der Ansteckung mit dem Coronavirus schützen soll – an Bord und an Land. Zur Verfügung stehen den Expedienten dabei auch Costa-Vertriebsleiter Arik Vollmer und Achim Etzel vom Costa-Außendienst.

Maskenpflicht, regelmäßige Körpertemperatur-Checks und Social Distancing – das zählt grundsätzlich zu den Bedingungen an Bord. Vor Anreise müssen bereits Fragen zur Gesundheit online beantwortet werden. Bei der Einschiffung müssen sich zudem alle Gäste einem Antigen-Test unterziehen. Die Testmethode ist gut – aber nicht unfehlbar. Ist das Testergebnis positiv, wird ein zusätzlicher PCR-Test zur Absicherung durchgeführt. Nur wenn dieser die Gesundheit des Reisenden bestätig, darf der Gast an Bord. Die Kosten für die Tests trägt Costa.

Die Deliziosa kreuzt auf der Route „Das Beste von Italien“ im östlichen Mittelmeer entlang der italienischen Küste und läuft die Häfen von Bari, Brindisi, Corigliano, Siracusa und Catania an. Kurzfristige Änderungen behält sich die Reederei immer gemäß der Entwicklung der Pandemie vor.

Für Costa Crociere steht viel auf dem Spiel: Gelingt ihnen die reibungslose Durchführung dieser ersten Testreise mit Gästen aus einigen EU-Ländern, setzt das Unternehmen darauf, das internationale Geschäft weiter aufstocken zu können. Mehr zu den Plänen von Costa lesen Sie hier.

Wir haben die Reise die ersten Tage lang begleitet. Die Bildergalerie dazu finden Sie hier. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der ta-Ausgabe 41/42, die am 19. Oktober erscheint.

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