
Sechs Monate nach ihrem Start zieht die deutsche Tochter des Schweizer Flussreiseveranstalters Thurgau Travel eine erfreuliche Bilanz. Das B2B-Geschäft, auf das Geschäftsführer Tim Starke besonders setzt, laufe richtig gut, sagt er im Gespräch mit touristik aktuell. „Das zeigt uns, dass Flussreisen bei Reisebüros und deren Kunden hoch im Kurs stehen.“
Hauptgeschäft Nebenflüsse
Den Kurs von Thurgau Travel in Deutschland, auf das verstärkte Kundenbedürfnis nach Urlaub im eigenen Land zu setzen und sich dabei mit besonderen Routen, vornehmlich auf Nebenflüssen, von anderen Anbietern und klassischen Rhein- und Donau-Strecken abzuheben, sieht Starke bestätigt. Die Thurgau-Kreuzfahrten auf Elbe, Havel, Oder, Neckar, Mosel und Saar – beispielsweise von Berlin nach Kiel oder Amsterdam – machen einen Großteil der aktuellen Buchungen aus, insbesondere für das kommende Frühjahr.
Um das Reisebüro-Geschäft weiter anzukurbeln, soll es ab dem Frühjahr einen B2B-Newsletter und Webinare geben. Zudem ist eine Anbindung an Cruise Compass geplant.
Neubau mit Soft Opening
Im Sommer erhält die Flotte des Schweizer Unternehmens einen Neubau: Die Thurgau Gold wird mit einem Soft Opening eingeführt und zunächst im schweizerischen Heimatmarkt vertrieben. 2024 wird das Schiff dann auch in Deutschland aktiv vermarktet – „voraussichtlich auch mit einer alternativen Route zu den Basel-Abfahrten“, wie Starke ankündigt.
Mehr zu den Plänen von Thurgau Travel lesen Sie im Flusskreuzfahrten-Special der aktuellen Ausgabe 5-6/2023.




