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Emirates: Mit dem Airbus A380 in die Zukunft

Alles andere als ein Auslaufmodell bei Emirates: der Mega-Jet A380. Foto: RHL Images / Wikimedia

Alles andere als ein Auslaufmodell bei Emirates: der Mega-Jet A380. Foto: RHL Images / Wikimedia

Emirates setzt konsequent auf Wachstum. Augenscheinlichstes Zeichen: Bis 2030 will der Golf-Carrier den Airbus A380 als Flaggschiff erhalten. Dubais nationale Airline betreibt mit rund 70 Flugzeugen die weltweit größte Flotte, die zu 32 Zielen eingesetzt wird. Je nach Nachfrage sollen weitere Destinationen dazu kommen.

A380 wieder in Frankfurt

Wie wichtig der A380 auch für das weitere Hochfahren der Deutschland-Strecken ist, zeigt das Beispiel Frankfurt: Nachdem der Mega-Jet im Sommer vom Rhein-Main-Airport abgezogen und durch Boeing-777-Maschinen ersetzt wurde, ist er jetzt wieder zurück.

Die Nachfrage aus Deutschland zum Drehkreuz Dubai stieg zur Wintersaison stark und machte eine Kapazitätsausweitung in Frankfurt notwendig. Während die Triple Seven von Boeing bei Emirates mit bis zu 368 Sitzen ausgelastet werden kann, bietet der A380 mit 517 Plätzen ein deutlich größeres Angebot.

Modernisierung der Kabine

Zugleich hat Emirates eine umfassende Modernisierung der Kabine angeschoben. Dazu wurde ein auf gut zwei Jahre angelegtes „Retrofit-Programm“ gestartet. Die Arbeiten am ersten von insgesamt 120 Flugzeugen haben bereits begonnen, wobei als neues Produkt eine Premium Economy der neuesten Generation eingebaut wird. Im Frühjahr 2025 sollen alle umgerüsteten Flugzeuge wieder im Einsatz sein.

Wie Emirates die Flotte umweltfreundlicher gestalten will, lesen Sie in der neuen Ausgabe von touristik aktuell, die auch als E-Paper erscheint.

Thomas Starost
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