Ali Arnaout verlässt den DRSF

Ali Arnaout scheidet Ende Februar planmäßig nach drei Jahren als Geschäftsführer des Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) aus. Der Professor für International Management an der Hochschule Wismar hatte die Leitung des Fonds am 1. März 2023 in einer entscheidenden Aufbauphase übernommen. Seine Nachfolge soll zeitnah bekannt gegeben werden. Die operative Kontinuität sichern weiterhin Co-Geschäftsführer Stefan Korsch und das Führungsteam.

Laut DRSF brachte Arnaout als ehemaliger CFO von AIDA Cruises und CIO der Costa Group umfassende Finanz- und Tourismusexpertise ein. In einer für die Branche herausfordernden Zeit nach der Corona-Pandemie habe er den organisatorischen und finanziellen Aufbau des DRSF maßgeblich vorangetrieben. Der Fonds gelte heute als stabil aufgestellt und habe sich unter anderem bei der Insolvenz der FTI Group bewährt.

Ein Mnnn mit kurzen grauen Haaren und Brille im Anzug lächelt in die Kamera
Ali Arnaout verlässt den DRSF Ende Februar. Foto: DRSF


Lob vom DRV-Hauptgeschäftsführer

Nach eigenen Angaben wurden zuletzt weitere strategische Weichen gestellt, darunter eine Entgeltsenkung für die in den Fonds einzahlenden Reiseveranstalter im Herbst 2025. Arnaout zieht eine positive Bilanz seiner Amtszeit und blickt optimistisch auf die weitere Entwicklung. „Den DRSF mit aufbauen und gestalten zu können war eine tolle Herausforderung und ich bin stolz auf das DRSF-Team und das Erreichte“, sagt er. „Nach der Entgeltsenkung im Herbst 2025 haben wir in den letzten Monaten noch weitere wichtige strategische Weichen für den DRSF stellen können. Ich freue mich darauf zu sehen wie sich der DRSF weiter entwickeln wird.”

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Lob für seine Arbeit erhält er auch vom Hauptgeschäftsführer des DRV, Achim Wehrmann. „Das Ergebnis seiner Aufbauarbeit kann sich sehen lassen. Nicht nur steht der Fonds heute finanziell und organisatorisch sehr gut da, der DRSF hat mit der Insolvenz der FTI Group auch seine operative Feuerprobe bestanden. Darauf kann die dann wieder komplette Geschäftsführung aufbauen.”

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