Büchy ist wieder mit Brähmig versöhnt

Zurück zur Sachlichkeit: DRV-Präsident Jürgen Büchy (links) und Klaus Brähmig, Mitglied des Bundestags
Zurück zur Sachlichkeit: DRV-Präsident Jürgen Büchy (links) und Klaus Brähmig, Mitglied des Bundestags. Foto: Deutscher Bundestag/Lichtblick/Hill

Mit verblüffender Konsequenz setzt der Vorsitzende des Ausschusses für Tourismus im Deutschen Bundestag, Klaus Brähmig, einen Haken hinter die umstrittene E-Mail seines Mitarbeiters Gregor Strabel an Branchenpromi Karl Born: „Ich habe meinen Mitarbeiter angewiesen, künftig bei privaten Meinungsäußerungen nicht mehr den dienstlichen E-Mail-Account zu benutzen, um Fehlinterpretationen zu vermeiden“, sagte Brähmig in einem Gespräch mit DRV-Präsident Jürgen Büchy.

Büchy hatte am Montag in einem offenen Brief eine Richtigstellung derjenigen Passagen einer E-Mail verlangt, die eine generelle Abwertung der Reisebranche ausdrückten. Denn die Mail war zwar persönlicher Art, trug als Absender jedoch die offizielle Bundestagskennung von Brähmig. Dieser betont, „dass die Bemerkungen weder mit mir abgesprochen wurden noch von mir gebilligt werden“. Die Äußerungen stellten vielmehr „eine impulsive und überzeichnete Reaktion“ des wissenschaftlichen Mitarbeiters dar.

Büchy und Brähmig wollen nun zu einem „sachlichen und konstruktiven Dialog zwischen Branche und Politik“ zurückkehren. Im Fokus haben sie dabei Themen wie Visa-Regelungen, die Entwicklung bestimmter Destinationen sowie den Einfluss von Social Media auf den Tourismus.

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