DB: Viel Lob bei Büchys Abschied

DRV-Chef Jürgen Büchy hat „den Vertrieb der Bahn in die Moderne geführt“ – meint sein bisheriger Arbeitgeber
DRV-Chef Jürgen Büchy hat „den Vertrieb der Bahn in die Moderne geführt“ – meint sein bisheriger Arbeitgeber. Foto: DRV

Jürgen Büchy kann sich ab sofort zu 100 Prozent auf sein Amt als Präsident des DRV konzentrieren: Der langjährige Vertriebschef der Deutschen Bahn wurde am Donnerstagabend offiziell aus den Reihen des Schienenkonzerns verabschiedet.

Von seinen Chefs erntete der Manager dabei durchweg Lob: „Die Bahn ist Old Economy, Vertrieb ist New Economy. Jürgen Büchy hat den Vertrieb der Bahn in die Moderne geführt“, schwärmte Bahn-Chef Rüdiger Grube – und nannte dabei eine Zahl, die so manches Reisebüro am eigenen Leib zu spüren bekommen hat: Büchy habe es innerhalb von zehn Jahren geschafft, die Vertriebskosten um 50 Prozent zu senken. Allein aus diesem Blickwinkel sei es für die DB ein Glücksfall gewesen, dass Büchy im Jahr 2000 von der „Mautstelle Amadeus“ zur Bahn gewechselt sei, so Grube.

Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr bei der DB, würdigte vor allem den Menschen Büchy. Er habe die Gabe, Fachwissen weiterzugeben und Mitarbeiter zu motivieren. „Ich bin mir sicher, dass Jürgen Büchy als Präsident den DRV mit guten Ideen weiter voranbringen wird“, so Homburg.

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Nachfolgerin von Büchy ist Birgit Bohle. Sie kam 2007 zur DB und übernahm den Bereich Geschäftsentwicklung und Vermarktung/Vertrieb. Vor einem Jahr löste sie Büchy als Geschäftsführerin für den operativen Vertrieb ab.