Folge 1: „Etwas Besseres hätte mir nicht passieren können“

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Eine Übersicht der Marken der Inclusive Collection vor dunkelblauem Hintergrund mit den Logos von Impression, Zoëtry, Hyatt Zilara, Hyatt Ziva und weiteren.
Franka Fingerlin, Foto: privat
Franka Fingerlin, Foto: privat

Hallo zusammen, mein Name ist Franka Fingerlin und ich bin 19 Jahre alt. Im September dieses Jahres habe ich meine Ausbildung als Tourismuskauffrau begonnen und ich kann nur sagen, etwas Besseres hätte mir nicht passieren können!

Eigentlich wollte ich weiter das Gymnasium bis zum Abitur besuchen, jedoch hat mir ein bisschen die Motivation gefehlt – ich wollte endlich etwas Praktisches und Handfestes machen. Ich wollte raus aus der Schule und meinen Alltag abwechslungsreich gestalten, aber vor allem wollte ich abends nach Hause kommen und wissen, dass ich heute jemandem etwas Gutes getan habe.

Auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit bin ich zufällig auf eine Stellenanzeige des Reisebüros Stiefvater gestoßen. Ich habe nach nichts Konkretem gesucht. Die Anzeige hat mich komplett abgeholt. Dort war die Rede von einem abwechslungsreichen Job, von einer offenen Kommunikation und einem eingespielten Team.

So habe ich mich „last minute“ beworben, mit dem Gedanken „Mal schauen, was passiert“. Ein bis zwei Tage später wurde ich direkt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Darauf folgte ein Praktikum und nach diesem war klar, dass ich im Reisebüro Stiefvater anfangen würde.

Schon nach den ersten Wochen steht fest, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Zunächst habe ich viel bei Kollegen zugeschaut. Direkt aufgefallen ist mir die großartige Stimmung im Team. Ich hatte auch sofort das Gefühl, dass ich ernst genommen werde und viel Wert auf meine Ausbildung gelegt wird. Ich habe gleich Aufgaben übernommen, die ich mir anfangs gar nicht zugetraut hätte. Zum Beispiel durfte ich schon nach wenigen Tagen Reisewünsche von Kunden entgegennehmen und sie dann zur Bearbeitung an meine Kollegen weitergeben. Und tatsächlich habe ich schon nach zwei Wochen meine erste Reise verkauft. Zwei Kundinnen wollten ein Angebot für eine Reise nach Antalya, einen Wunsch bezüglich des Hotels hatten sie schon. Das Gespräch, das eigentlich nur zur Aufnahme des Wunschziels dienen sollte, da gerade alle meine Kollegen in einer Kundenberatung waren, entwickelte sich zu einem Beratungsgespräch. Und auf einmal wollten die Damen bei mir buchen. Ich war sehr aufgeregt. Aber dadurch, dass die Kundinnen so sicher waren und mir als Auszubildende vertraut haben und mir ein Kollege geholfen hat, hatte ich schnell Sicherheit gefasst.

Weitere Reisen habe ich noch nicht verkauft, worüber ich sehr froh bin, weil die Systeme doch sehr komplex sind und ich noch viel lernen muss.

Über den Unterricht an der Berufsschule in Freiburg kann ich auch nur Positives berichten. Wir haben sehr junge, aufgeschlossene Lehrer, die den Unterricht individuell gestalten können, da wir auch nur 15 Azubis sind.

Leider haben es nicht alle so gut getroffen, wie ich. Einige haben berichtet, dass sie im Keller sitzen, Akten sortieren und Kaffee kochen. Eine Auszubildende hat bereits ihre Ausbildung abgebrochen. Ich hingegen freue mich auf das, was kommt. Und werde Sie und Euch mit auf meine Reise durch die Ausbildung nehmen.

Neue Ausbildungsserie
In unserer neuen Serie „Tagebuch eines Azubis“ wird Franka Fingerlin Einblicke in ihren Alltag im Reisebüro geben und zeigen, wo die Herausforderungen liegen. Die 19-Jährige stammt aus Hüsingen im Landkreis Lörrach und arbeitet seit 1. September im Reisebüro Stiefvater in Weil am Rhein.

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