Mit einer neuen Interessengemeinschaft will der Koblenzer Reisebüro-Inhaber Michael Merges die Lobby-Arbeit des stationären Vertriebs verbessern. Im Blick hat er dabei das Ideal eines möglichst fairen Wettbewerbs: „Wir wollen in den direkten Dialog mit Veranstaltern und Banken eintreten, damit die schwarzen Schafe der Branche schnell und effektiv ausgemerzt werden.“
Hintergrund der neuen Initiative ist die anhaltende Enttäuschung über die Zentralen einiger Reisebüro-Kooperationen. „Diese funktionieren leider nicht so, wie wir uns das wünschen“, kritisiert Merges. Bei fast allen bestehenden Interessenvertretungen stünden die Eigeninteressen sowie die Interessen der Gesellschafter und Inhaber über denen der Mitglieder. „Selbst der DRV vertritt nicht ausschließlich unsere Interessen“, ist Merges enttäuscht.
Um der IG Reisebüro das nötige Gehör zu verschaffen, wollen Merges und Mitstreiter aus anderen Reisebüros mindestens 1.000 Agenturen unter ihrem Dach versammeln. Weitere Infos unter www.ig-reisebuero.de.


