
Mit weitgehend stabilen Provisionen geht die Rewe Touristik ins Geschäftsjahr 2011/2012. Größte Veränderung: Für das Erreichen des On-Top-Bonus von 0,25 Prozent wurde die Hürde bei der Kölner Pauschaltouristik von 125.000 Euro auf 75.000 Euro abgesenkt und damit dem Niveau der Frankfurter Bausteintouristik angepasst.
Im Gegenzug wird künftig gefordert, mit Rewe-Hotels mindestens 10.000 Euro Umsatz zu machen. Eine Vorgabe, die nicht unerreichbar ist: Mit den drei Hotelmarken Club Calimera, LTI und Primasol bietet die Rewe Touristik allein in der Sommersaison mehr als 50 Hotels an. Zudem wird beim Umsatz auch der Fluganteil mitgerechnet. „Drei bis fünf Buchungen dürften damit im Schnitt schon ausreichen“, rechnet Vertriebs-Manager Nils Casmir vor.
Trotz stetig steigender Umsätze vor allem bei den Frankfurter Bausteinmarken Dertour und Meier’s Weltreisen bleiben die Staffeln in beiden Provisionsmodellen unverändert. Auch die Einstiegssätze sind stabil: Um bei Rewe Baustein zehn Prozent zu erhalten, sind 75.000 Euro Mindestumsatz nötig. Bei Rewe Pauschal werden 100.000 Euro verlangt. „Kontinuität und Fairness sind bei uns höchstes Gebot“, wirbt Vertriebschef Kevin Keogh.
Um die magische Zehn-Prozent-Hürde bei Rewe Pauschal zu knacken, stellt das Vertriebs-Team ein Lockangebot in den Markt: Im Geschäft mit ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg besteht künftig die Möglichkeit, bereits ab 75.000 Euro Umsatz zehn statt neun Prozent Provision zu erhalten. Voraussetzung dafür ist die Verpflichtung, den Umsatz um 15 Prozent zu steigern. Scheitert ein Büro an der Vorgabe, muss es am Jahresende ein Prozent der Provision zurückzahlen.
Hintergrund des Konzeptes ist der Plan, Rewe Touristik zum Leitveranstalter und umsatzstarken Dertour-Partnern die Kölner Marken schmackhaft zu machen.


