
Die Reisebüros der Kooperation Best-RMG erzielen bei der Vermittlung von TUI-Produkten die höchsten Provisionen. Sie liegen im Schnitt über elf Prozent und entsprechen damit den eigenen Erwartungen an eine „auskömmliche“ Vergütung. An zweiter Stelle steht Schauinsland, gefolgt von Dertour, FTI und Rewe Pauschal. Bei diesen Anbietern liegen die Büros der Kooperation im Schnitt knapp unter der Elf- Prozent-Schwelle.
Abgeschlagen sind dagegen Thomas Cook und Aida Cruises. „Aus der Sicht unserer Reisebüros ist der Verkauf dieser Produkte eher uninteressant“, sagt Best-RMG-Vorstand Frank Winkler und verweist auf eine interne Studie zu den Provisionen der sieben wichtigsten Veranstalter. Mit der Analyse möchte die Zentrale von Best-RMG die Mitgliedsbüros noch einmal dafür sensibilisieren, „genau hinzuschauen, bei welchen Anbieter eine aktive Vermarktung lohnend ist und welche Auswirkungen es hat, Produkte des einen oder anderen Veranstalters zu verkaufen“, so Vertriebschef Cornelius Meyer auf der Jahrestagung der Kooperation am vergangenen Wochenende in Salzburg.
Die hohen Provisionen hängen mit den Durchschnittsumsätzen der Best-RMG-Büros zusammen. Diese liegen bei Classic-Partnern bei mehr als zwei Millionen Euro, in den anderen Büros bei durchschnittlich 1,5 Millionen Euro. TUI-Premium-Partner kommen allein bei TUI auf einen Umsatz von einer Million Euro. Bei den anderen Büros sind es im Schnitt 590.000 Euro.
Die künftige Zweiteilung des Geschäfts in Hannover sieht man bei Best-RMG entsprechend auch mit gemischten Gefühlen. Das Ziel der eigenen Büros müsse sein, sich auf hochwertige Produkte zu konzentrieren und nicht auf den preiswerten Abverkauf, ist man in der Zentrale überzeugt.
Insgesamt machen die sieben wichtigsten Partner bei Best-RMG 86 Prozent des Umsatzes aus.


