Reisebüro-Umsätze: „Kein Grund zur Panikmache“

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Das Touristikjahr 2025/2026 ist aus Sicht der Reisebüros aktuell ein Auf und Ab. Dies geht aus den Analysen des Backoffice-Spezialisten Ziel hervor, der mit seinem Tool Synccess die statistischen Daten von rund 750 Reisebüros erfasst.

Laut Geschäftsführer Gerd Laatz seien „die meisten Büros“ mit einem Plus von fünf bis zehn Prozent Vorausbuchungen in das laufende Touristikjahr gestartet. Der November habe dann allerdings „oft deutlich im Minus“ gelegen (minus 14 Prozent), der Dezember wiederum „deutlich im Plus“ (plus 36 Prozent).

Genauso ging es mit dem Start ins neue Jahr weiter: Der Buchungseingang im Januar lag bei den von Synccess erfassten Büros mit fast 23 Prozent im Minus, der Februar per Stichtag 10. Februar mit 36 Prozent im Plus. „Und mein eigenes Reisebüro in Lichtenfels liegt da absolut im Trend“, berichtet Gerd Laatz.

Flaute im Januar? „Nein!“

Von einem „Totentanz im Januar“, wie es von einigen Reisebüro-Inhabern beschrieben wird, will Laatz dennoch nichts wissen. Es gebe auch keinen Grund für Panikmache. „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das laufende Jahr wie das Vorjahr mit Plus/Minus ein bis zwei Prozent enden wird“, sagt der erfahrene Touristiker.

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Aktuell würden die meisten von Synccess erfassten Büros bezogen auf die Abreisen im laufenden Touristikjahr zwischen 0,1 und einem Prozent hinter dem Vorjahr liegen. Die Zahl ist nur bedingt mit der Analyse von Tats zu vergleichen, da der Frankfurter Daten-Dienstleister in seiner aktuellen Statistik nur den Januar erfasst. In diesem Monat lag der fakturierte Umsatz der Tats-Büros (Abreisen) bei minus 3,6 Prozent im Vergleich zum Januar 2025.

Beim Auftragseingang ähneln sich die Zahlen von Tats und Ziel/Synccess und belegen: Der Start ins Jahr war nicht glänzend, insgesamt ist die Lage aber gar nicht so schlecht.

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