RTK: Marketing mit Zielgebieten

RTK-Chef Thomas Bösl will die Zusammenarbeit mit touristischen Regionen verstärken
RTK-Chef Thomas Bösl will die Zusammenarbeit mit touristischen Regionen verstärken. Foto: RTK

Die Reisebüro-Kooperation RTK will die Zusammenarbeit mit einzelnen Zielgebieten weiter ausbauen. So sind für 2017 unter anderem gemeinsame Aktionen mit dem spanischen Fremdenverkehrsamt zum Thema Städtereisen geplant. Im Mittelpunkt wird dabei Valencia stehen, berichtet Alvaro Blanco Volmer von Turespana.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Südafrika. Für das Land am Kap der Guten Hoffnung sind im Laufe des Winters umfangreiche Schulungsaktionen, ein Mailing an 30.000 Kunden sowie ein Famtrip geplant. Zudem ist Südafrika seit neuestem auch Mitglied des Bonusclubs der Kooperation.

RTK gehört mit der Dresdner Kooperation TSS zu jenen Reisebüro-Organisationen, die frühzeitig den Kontakt mit den Zielgebieten gesucht haben. „Als ich vor 13 Jahren auf der ITB die ersten Gespräche führen wollten, haben mich die Fremdenverkehrsbüros zunächst nicht einmal als Gesprächspartner wahrgenommen. Die Stellung der Reisebüros in Deutschland war ihnen gänzlich fremd“, sagt RTK-Chef Thomas Bösl.

Dass sich diese Einstellung geändert habe, zeige auch die jüngste Jahrestagung von RTK auf Teneriffa, die trotz der aktuell glänzenden Buchungslage auf den Kanarischen Inseln möglich war.

Gerade Teneriffa hätte verstanden, „dass wir keine Helikopter-Gesellschaft sind, die heftig viel Staub aufwirbelt und dann wieder verschwindet“, sagt Bösl. Teneriffa werde spüren, dass die Tagung positive Wirkugen auf die Buchungen haben werde – und „das auch langfristig“.

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