Israel: Per Bike zu den Beduinen

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Eine Frau treibt entspannt auf dem Rücken im ruhigen Wasser, während im linken Bildbereich die Logos von Le Méridien, St. Regis und The Westin zu sehen sind.
Karg, aber reizvoll: Hier kommt man bei Radtouren schnell außer Puste.
Karg, aber reizvoll: Hier kommt man bei Radtouren schnell außer Puste. Foto: FVA Israel


Israel entwickelt sich zum Ziel für Radurlauber: Von der Negev-Wüste bis zu Galiläa und dem Golan führen Touren durch abwechslungsreiche Landschaften. Veranstalter sehen Potenzial – besonders für Mountainbiker und aktive Reisende.

Israel ist sicherlich nicht gerade ein klassisches Ziel für Radtouristen. „Das ist ein wachsender Markt, der aber hier zu Lande noch verstärkt promotet werden muss“, sagt David de Bjaouix, Geschäftsführer des Berliner Veranstalters Discovery Fernreisen. Besonders beliebt sind Touren durch die Negev-Wüste im Süden Israels. „Das anspruchsvolle Gelände in der Gegend des Kraters Ramon ist vor allem für Mountainbiker eine große Herausforderung. In der Region sind aber auch ganz normale Begegnungen mit den dort lebenden Beduinen möglich, die vom Rad aus auf Augenhöhe stattfinden“, betont der Touristiker. Zudem nähmen Radtouristen die faszinierende Landschaft und Natur in Israel viel intensiver wahr.

Mit dem Rad durch die Negev-Wüste

Zu den Kunden zählen bei Discovery Menschen ab 25 Jahre, aber auch viele Ältere, darunter zahlreiche Akademiker mit gutem Einkommen. „Häufig sind es auch geschlossene Gruppen, die ihren Urlaub gemeinsam in Israel verbringen wollen“, erläutert de Bjaouix.

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Eine Übersicht verschiedener Hotelmarken-Logos auf dunkelblauem Hintergrund, angeordnet in einer Reihe unter der Überschrift ELEGANCE COLLECTION.

Neben Fahrten im Negev umfasst das Angebot der Berliner auch noch Touren durch Galiläa, den Golan, Zentralisrael und entlang des Toten Meeres. Die Infrastruktur für Biker sei in Israel gut ausgebaut und werde kontinuierlich erweitert. So wird es in Kürze auch einen Radweg von der Küstenmetropole Tel Aviv hinauf ins rund 700 Meter hoch gelegene Jerusalem geben.

Von Tel Aviv bis zum Golan

Auch Eli Ohana, Inhaber von Israel Tours & Travel in Frankfurt, setzt seit rund zwei Jahren auf Radreisen im Heiligen Land. „Am Anfang war es schwierig, aber jetzt läuft das Geschäft zunehmend besser“, meint der Manager. Die von dem Frankfurter Spezialisten angebotenen, stets begleiteten Radreisen werden ganzjährig durchgeführt. „Aber natürlich sind das Frühjahr sowie der Herbst aufgrund der angenehmen Temperaturen am besten für Aktivurlauber geeignet“, weiß Ohana.

Sowohl bei Israel Tours & Travel als auch bei Discovery sehen die Geschäftsführer durchaus noch Potenzial für weitere Strecken im Heiligen Land – und auch darüber hinaus. „Mit dem Rad von Kairo nach Jerusalem zu fahren, das wäre schon ein echter Traum“, sagt de Bjaouix.

Von Jörg-Michael Weiß

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