Sowas von fotogen

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Eine Frau treibt entspannt auf dem Rücken im ruhigen Wasser, während im linken Bildbereich die Logos von Le Méridien, St. Regis und The Westin zu sehen sind.
Eine Touristin fotografiert mit ihrem Handy die Festung Hohensalzburg in Salzburg
Die Festung im Blick: Salzburg bietet massenhaft Motive für Instagrammer und Fotografen. Foto: rie


Salzburg ist ein Paradies für Fotografen: Die Themenroute „Instagrammable Salzburg“ verbindet bekannte Fotospots wie Festung, Dom und Salzach mit weniger frequentierten Aussichtspunkten. Auf acht Kilometern geht es zu den schönsten Motiven der Stadt.

Nicht dass diese Stadt einen Guide für Fotografen nötig hätte: Salzburg ist sicherlich kein Ort, in dem fantastische Motive rar sind. Eigentlich finden Urlauber diese auf Schritt und Tritt, wenn sie in der Altstadt unterwegs sind – oder um sie herum. 

Womit wir beim Thema wären. Gerade die Spazier- und Wanderwege, die den historischen Stadtkern mit seinem prächtigen Dom, der eindrucksvollen Festung Hohensalzburg und anderen Prunkbauten einrahmen, sind ideal für Fototouren, mit deren Ausbeute in kürzester Zeit ganze Bildbände zu der berühmten Residenzstadt gefüllt werden könnten. Grund genug für das örtliche Fremdenverkehrsamt, genau diese zu einer kompakten Themenroute zusammenzuführen.

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Eine Übersicht verschiedener Hotelmarken-Logos auf dunkelblauem Hintergrund, angeordnet in einer Reihe unter der Überschrift ELEGANCE COLLECTION.

Viele Foto-Highlights auf dem Weg

Dass Tourismus Salzburg dies unter dem Motto „Instagrammable Salzburg“ umgesetzt hat, ist ohne Frage dem Zeitgeist geschuldet. Natürlich wollen die örtlichen Marketing-Strategen auch junge 
Reisende stärker ansprechen, die hippere Varianten wie Instagram oder Snapchat der konventionellen Fotografie vorziehen. Gleichwohl kann jede Zielgruppe die Tour in der ihr eigenen Geschwindigkeit absolvieren.

Zeit dafür ist jedenfalls genügend da. Laut Tourismusbüro ist der acht Kilometer lange Rundkurs in zwei bis zweieinhalb Stunden zu schaffen – wenn man keine Foto-Stopps einlegt. Aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Instagrammer brauchen Futter für ihre Posts und Stories, ambitionierte Fotografen wollen vielleicht sogar wirklich einen Bildband bestücken. Da kann durchaus ein halber Tag oder mehr draufgehen.

Panoramablick auf die hell erleuchtete Altstadt von Salzburg zur Blauen Stunde am Abend
Auch nachts ist der Altstadt-Blick vom Mönchsberg phänomenal. Foto: rie

Das ist zum einen der großen Auswahl an Fotomotiven geschuldet, für die Salzburg bekannt ist. Natürlich liegen sowohl der Mönchsberg als auch der Basteiweg mit ihren tollen Panoramablicken auf dem Weg, ebenso der Müllner Steg über der Sal­zach, der Postkartenmotive mit Fluss, Dom und Festung garantiert.

Die Tour macht Lust auf mehr

Aber die „Instagrammable“-Tour bietet ebenso Einblicke in weniger bekannte Ecken des beliebten Städtereiseziels. Zum Beispiel haben die Spaziergänger mit der Richterhöhe einen äußerst stimmungsvollen Aussichtspunkt auf die Festung Hohensalzburg, der nicht so frequentiert ist wie die anderen Foto-Hotspots. Sehenswert ist auch das etwas verloren auf einer großen Wiese stehende „Krautwächterhäusel“ im Nonntal mit Blick auf den massiven Burgberg. Und schließlich gibt es da noch die mittelalterliche Steingasse im nördlich der Sal­zach gelegenen Altstadtteil.

Wer aber nicht nur auf ganz kurzer Stippvisite in Salzburg ist, für den ist diese „Best of“-Route der ideale Einstieg für ausgiebigere Foto-Exkursionen. Denn so manche Etappe entfaltet gerade zu Tagesrandzeiten noch einmal einen ganz besonderen Reiz. Wer einmal vom Kapuzinerberg aus bei Sonnenaufgang die Festung abgelichtet oder auf dem Mönchsberg das illuminierte Stadtpanorama zur abendlichen Blauen Stunde erlebt hat, weiß, wovon die Rede ist.

Weitere Infos zu „Instagrammable Salzburg“ finden Sie auf der Website von Tourismus Salzburg unter tinyurl.com/4rc994b6.

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