
„Stabilität, Sicherheit und Kontinuität“ – mit diesen Schlagwörtern versucht Aldiana in einer aktuellen Mitteilung die zunehmende Nervosität bei Geschäftspartnern und Reisebüros zu zerstreuen. Die Weichen in Richtung Zukunft seien gestellt und „Partnerschaften neu gefestigt“, heißt es. Im Mittelpunkt der nächsten drei Jahre soll ein Investitionsprogramm für alle Clubanlagen stehen.
Dies sei „der Grundpfeiler für die Zukunft“, reagiert Aldiana auf den Renovierungsstau in zahlreichen Anlagen. Mit der Umsetzung der einzelnen Schritte habe man bereits begonnen. Die Qualitätsausrichtung soll sich nicht nur auf die Hardware richten, sondern „sich wie ein roter Faden durch alle Aldiana-Leistungen“ ziehen.
Beim Produkt will der Clubanbieter weiter auf bekannte Persönlichkeiten und Themen wie das neue Welldiana-Konzept oder die 42 Top-Erlebnisse setzen. Im Vertrieb sollen die Reisebüros erste Wahl bleiben.
So garantiert Aldiana weiterhin die Preisgleichheit auf allen Vertriebskanälen. In der App könne der Kunde zudem sein persönliches Reisebüro festlegen. Hinzu kämen der Reisebüro-Finder auf der Website und ein Agenturlink, über den Aldiana erkenne, „wenn der Kunde über eine Reisebüro-Homepage kommt“. Bucht er dann direkt, werden dem Reisebüro Umsatz und Provision gutgeschrieben. „Selbstverständlich“ sei für den Clubanbieter auch die Kostenübernahme des Disagios für Endkunden und Vertriebspartner. Ein zusätzlicher Vorteil: kostenfreie Sitzplatzreservierung bei Condor und Air Berlin.
Gisela Sökeland findet zum Abschluss bei Aldiana versöhnliche Worte: Sie freue sich, den Clubanbieter „wieder erfolgreich in die Spur gebracht zu haben“, wird die erfahrene Touristikerin in der Meldung zitiert. Sie habe damit „den Auftrag von Jürgen Marbach erfüllt“. Ihr Nachfolger wird ab 1. März der frühere Robinson-Manager Max-Peter Droll. Er soll die von Sökeland eingeschlagene Richtung weiter verfolgen „und auf die Umsetzung der Strategien und Investitionspläne achten“.
Sökelands Rücktritt hatte in der Branche zu vielfachen Spekulationen über eine angeschlagene Situation bei Aldiana und angeblichen Schulden bei verschiedenen Leistungsträgern gesorgt. Der Clubanbieter betreibt derzeit zehn Anlagen in Spanien, Griechenland, Zypern, Tunesien, Österreich und in der Türkei.
Seit Herbst vergangenen Jahres gehört der Anbieter zur CTI Cleo Touristik International GmbH, einem Unternehmen der ägyptischen Group Cleopatra. Diese stehe „fest hinter den Plänen und Strategien“ und begrüße die Marschrichtung, heißt es aus Kairo.


