DER Touristik will im Hotelsegment wachsen

Zum neuen Sentido-Konzept gehört auch eine Beachbar
Zum neuen Sentido-Konzept gehört auch eine Beachbar. Foto: DER Touristik
CEO Georg Schmickler ist mit Auslastung und Ertrag der eigenen Hotels von DER Touristik zufrieden. Foto: DER Touristik
CEO Georg Schmickler ist mit Auslastung und Ertrag der eigenen Hotels von DER Touristik zufrieden. Foto: DER Touristik

DER Touristik hat die eigenen Hotels zum strategischen Kernthema der Post-Corona-Zeit erklärt und diese Aktivitäten in der Anfang 2021 neu geschaffenen DER Touristik Group Hotel Division (DTHR) gebündelt. CEO Georg Schmickler ist mit Ertrag und Auslastung angesichts der widrigen Umstände „enorm zufrieden“. Natürlich sei die Performance der einzelnen Häuser sehr unterschiedlich. „Erdgebundene Ziele und Griechenland liefen sehr gut, Nordafrika tat sich dagegen schwer“, berichtet er.

Eingliederung von LTI in Sentido

Pandemie-bedingt habe sich die 2019 angekündigte Eingliederung der Marke LTI in Sentido weiter verzögert. „Wir haben aber mit den Hoteleigentümern vereinbart, dass die LTI-Häuser bis Ende 2022 komplett im Look & Feel von Sentido gestaltet sein werden“, so Schmickler. Ein Großteil der Hoteliers wolle die Winterpause für die Umgestaltung nutzen.

Allgemein erreiche man eine hohe Kundenakzeptanz und Gästezufriedenheit mit dem Sentido-Konzept. Insbesondere die Fitnesszimmer mit Heimtrainer und Sprossenwand erhielten sehr gute Bewertungen. Das Wunschzimmer könne bei der Buchung angegeben werden oder per E-Mail an das Hotel reserviert werden. „Dies ist bei allen unseren Marken kostenlos möglich“, wirbt der Manager.

Für den Sommer 2022 ist unter anderem das Calimera Balansat Resort auf Ibiza neu dabei. Es soll das Calimera El Talaial auf Mallorca ersetzen, das man aus strategischen Gründen nicht weiterführe. Auf Mallorca sei man dennoch mit sechs Hotels sehr gut vertreten, meint Schmickler. Dazu gehörten das Sentido Fido Punta del Mar in Santa Ponsa und das Sentido Fido Tucan in Cala d’Or.

Auf der Suche nach neuen Hotels

Obwohl es durch die Pandemie nicht leichter geworden sei, neue Hotels zu finden, halte man die Augen weiterhin offen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir als Gruppe neue attraktive Häuser für uns gewinnen können“, sagt Schmickler. Ziel sei es, in nachfragestarke Destinationen zu gehen, die insbesondere für die Veranstalter interessant seien, etwa Spanien und Griechenland, aber auch erdgebundene Urlaubsziele.

Mehr über die Hotels von DER Touristik lesen Sie im Interview mit Georg Schmickler in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell (ta 49-50/2021).

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