
Der Frankfurter Ägypten-Spezialist ETI sieht einem starken Winter am Roten Meer entgegen. „Unsere Vollcharter nach Sharm el Sheikh sind schon jetzt ausgebucht. Das Geschäft zieht deutlich an“, sagte Vertriebs- und Marketing-Chef Guido Laukamp gestern Abend bei einem Reisebüro-Event des Veranstalters in Frankfurt am Main.
Auch Hurghada läuft nach Aussage von Laukamp wieder gut, stark im Kommen sei zudem die Region Marsa Alam/Port Ghalib. Dort wurde das Angebot für den Winter massiv ausgebaut, unter anderem mit Direktflügen von sieben Abflughäfen. Zudem konnten viele Hotels für das Late-Check-Out-Konzept gewonnen werden, das ETI in den 15 Hotels der firmeneigenen Red-Sea-Kette praktiziert.
Problematisch stellt sich nach wie vor das Geschäft auf dem Nil dar. ETI ist dort derzeit mit zwei von neun Schiffen der Reederei Grand Cruises unterwegs, die ebenfalls zur Unternehmensgruppe gehört. Insgesamt betrage die Auslastung auf dem Nil derzeit rund drei Prozent, beklagte Mohamed Gamal, Chef des ägyptischen Fremdenverkehrsamtes in Deutschland. Seine Regierung setze deshalb alles daran, mit Marketing-Aktionen und Veranstalterkooperationen das Geschäft wieder ins Rollen zu bringen.


