Ferienhäuser: Interhome sieht sich „besser als Airbnb“

Drei Personen stehen lächelnd nebeneinander vor einem Bildschirm mit Landschaftsbild, zwei Frauen in roten „home to go“-Fußballtrikots und ein Mann in weißem Polohemd mit Interhome-Logo.
Die Interhome-Mutter Home To Go ist offizieller Reisepartner des 1. FC Union Berlin. Jörg Herrmann, bekennender Kölner, wählte auf der ITB aber lieber das Interhome-Shirt. Foto: mg

Der Ferienhausanbieter Interhome sieht angesichts der stark gestiegenen Preise für Flugpauschalreisen neue Chancen für sein Portfolio im Reisebüro-Vertrieb. „Unser Produkt ist kein Hexenwerk. Und viele Menschen würden sich freuen, wenn ihnen Reiseprofis die Suche nach dem passenden Objekt abnehmen würden“, sagt Interhome-Chef Jörg Hermann im Gespräch mit touristik aktuell.

Suche über Bistro und Pro Fewo

Der gelernte Reiseverkehrskaufmann,  der vor seinem Einstieg bei Interhome Technikchef bei Schmetterling war, bedauert, dass Ferienwohnungen und -häuser am Counter ein Nischendasein führen. Dabei gebe es mit Bistro und Pro Fewo gute technische Anbindungen.

Auch die Vergütung stimme: „Unsere Basisprovision ist mit zehn Prozent bei Ketten und Kooperationen sehr gut, betont Hermann und verweist auf eine gute Buchungstechnik für den Counter. So könnten Reisebüros genau selektieren und sehr einfach das richtige Objekt für ihre Kunden finden – immer mit der aktuellen Verfügbarkeit.

Alle Nebenkosten inkludiert

Hinzu komme: „Bei uns sind alle Nebenkosten bereits inkludiert. Und die Buchungsbestätigung geht direkt an den Kunden sowie in Kopie ans Reisebüro.“ Die Preise bei Ferienhäusern und -wohnungen sind Hermann zufolge zuletzt angestiegen – aber deutlich weniger stark als im Hotelsegment. Diese Schere habe sich schon 2025 abgezeichnet.

Airbnb könne Interhome locker Parolio bieten, versichert Hermann und ergänzt süffisant: „Die bedienen sich ja sogar unseres Portfolios.“ Interhome habe rund 80.000 Objekte im System und biete ein breites Service- und Vertriebsportfolio.

Interview in touristik aktuell

„Ein entscheidender Unterschied ist unser dichtes Netzwerk an lokalen Servicebüros.“ Dies sei der Schlüssel zu einer persönlichen Betreuung sowohl für Vermieter als auch für Gäste – auch mit Blick auf die Service-Leistung, für die Urlauber gerne ins Hotel gehen.

Worum es dabei im Detail geht und welche aktuellen Trends es gibt, lesen Sie im Interview in der gedruckten Ausgabe von touristik aktuell (ta 5/26). Sie kann auch als E-Paper aufgerufen werden.