FTI: Stabile Provision, bessere Technik

Die Absenkung des Mindestumsatzes hat sich für FTI ausgezahlt, sagt Ralph Schiller
Die Absenkung des Mindestumsatzes hat sich für FTI ausgezahlt, sagt Ralph Schiller. Foto: ck

Mit einer unveränderten Provisionstabelle geht die FTI Group in das Geschäftsjahr 2015/2016. Nur eine Änderung gibt es für Reisebüros: Künftig werden Gruppen, die zu Nettopreisen eingekauft werden, in den Umsatz für die Superprovision einbezogen.

„Für Reisebüros, die Gruppen auflegen, ist das ein sehr guter Hebel, um schnell eine höhere Superprovision zu erreichen“, sagt FTI-Geschäftsführer Ralph Schiller. Er erhofft sich davon auch eine Zunahme des Gruppengeschäfts für den Münchener Veranstalter.

Wie im laufenden Geschäftsjahr erhalten alle Agenturen ab einem Umsatz von 75.000 Euro eine Grundprovision von zehn Prozent. Die Staffel klettert in fünf Stufen auf 13 Prozent, die für einen Umsatz ab 400.000 Euro gezahlt werden. Die neue Provisionsbroschüre wird voraussichtlich Ende Juni online verfügbar sein.

Die Senkung des Mindestumsatzes 2014 habe sich ausgezahlt, meint Schiller: „Wir haben bei den kleinen Agenturen überdurchschnittlich zugelegt.“ Insgesamt rechnet er für das laufende Geschäftsjahr damit, dass der Reisebüro-Umsatz „hoch einstellig oder knapp zweistellig“ wächst.

Reisebüros, die weniger als 75.000 Euro bei FTI verkaufen, können weiterhin zehn Prozent Vergütung kassieren, wenn sie beim Förderprogramm Start Up mitmachen, das mittlerweile seit sechs Jahren besteht. „Mehr als ein Drittel schaffen es damit, über 75.000 Euro zu kommen“, berichtet Vertriebsleiterin Tatjana Hidalgo.

Deutlich verbessern will FTI die Buchungsprozesse für Reisebüros. Ab der Freischaltung der Winterkataloge Anfang Juli soll eine Reihe von Neuerungen in den touristischen Masken eingeführt werden. So wird die „Easy Booking Maske“, die es seit Januar für Camper und Wohnmobile gibt, um Mietwagen ergänzt. Auch neue Teilmasken für Transfers und Rundreisen sind geplant.

Pauschalhotels können künftig auch als Baustein gebucht werden, und bei den Airlines werden die Freigepäckgrenzen angezeigt. Wichtig für den Counter-Alltag: Die Hotelcodierungen sollen vereinfacht und nach Möglichkeit vereinheitlicht werden. Außerdem will FTI die Umsetzung von Kundenwünschen, etwa die Auswahl von Zimmern mit bestimmter Lage, in der Toma-Maske erleichtern.

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