Der Aktivreisespezialist Hauser Exkursionen konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2019 um mehr als fünf Prozent auf 19,3 Millionen Euro steigern. Maßgeblich verantwortlich für die positive Bilanz sei der Abschluss eines mehrjährigen Umstrukturierungsprozesses, so Geschäftsführer Ovid Jacota.
Während der vergangenen dreieinhalb Jahre habe der Veranstalter unter anderem sein Kerngeschäft konsequent gereinigt. So werden nun ausschließlich Trekking- und Wanderreisen angeboten, Reisen ohne Aktivprogramm wurden gestrichen. Seit der Einführung eines maßgeschneiderten EDV-Systems bündelt Hauser sämtliche Geschäftsprozesse in einer einzigen Software – von der Website über die Reisebuchung und Katalogproduktion bis hin zur Kundenkommunikation. „Jetzt beginnt die Phase der Konsolidierung, der wir zuversichtlich entgegenschauen“, so Jacota.
Von den Zielgebieten war auch 2019 wieder Nepal mit zehn Prozent der Gäste das wichtigste Ziel im Portfolio. 2020 will Hauser den Erfolg noch übertreffen, insgesamt 26 Reisen führen in das Land.
Das größte Wachstum verbuchten zwei andere Destinationen für sich: Während der Anteil an Reisen nach Afrika und in den Orient um zwölf Prozent stieg, legten Nord- und Lateinamerika um 18 Prozent zu. In Europa steigerten die Länder im Osten ihren Anteil um 21 Prozent. Starke Einbußen gab es für Skandinavien (minus 20 Prozent) und Spanien (minus 30 Prozent).
Die Vorausbuchungen für 2020 liegen derzeit um mehr als 30 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.




