Öger Tours: Stabile Konditionen

Hält an retroaktiven Staffelprovisionen fest: Öger-Vertriebsleiterin Christina Göhrl
Hält an retroaktiven Staffelprovisionen fest: Öger-Vertriebsleiterin Christina Göhrl. Foto: Öger Tours

Mit einem weitgehend unveränderten Provisionsmodell ist Öger Tours ins neue Geschäftsjahr gestartet. Wie gewohnt gibt es ab 35.000 Euro eine Vergütung von zehn Prozent, auch die darüber liegenden Staffeln entsprechen exakt den Werten aus dem vergangenen Jahr.

Etwas schwerer wird es künftig für Neuagenturen, die dann mit sieben statt wie bisher mit acht Prozent starten. Für acht Prozent sind nunmehr 10.000 Umsatz nötig, neun Prozent gibt es wie gewohnt ab 25.000 Euro.

Grundsätzlich gilt, dass Provisionen innerhalb der Staffel retroaktiv gezahlt werden. Das heißt: Reisebüros, die innerhalb eines Jahres in der Staffel nach oben klettern, erhalten die höhere Provision im Nachhinein zusätzlich vergütet.

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Ein blauer Hintergrund mit weißem Text, der einen Zeitraum vom 7. bis 18. September, Angebote für Kinder und Stornierungen sowie einen Button enthält.

Dynamische Produkte sowie Gruppenreisen mit Sonderkonditionen und Last-Minute-Produkte sind wie in den vergangenen Jahren von der normalen Staffelprovision ausgenommen – für sie gibt es nach wie vor maximal elf Prozent Provision.

Bei Stornos zahlt Öger Tours sechs Prozent Provision, für reine Hotelbuchungen gibt es acht Prozent. Auf dieses Niveau können auch Pauschalreisen zurückgesetzt werden, wenn Büros nachweislich gegen ihre aktive Beratungspflicht verstoßen. Damit wendet sich Öger Tours ausdrücklich gegen den so genannten Beratungsklau durch Rückvergüter, darunter viele Banken und Sparkassen.

Vertriebsleiterin Christina Göhrl sieht sich mit dem von Thomas Cook getrennten Modell des Türkei-Spezialisten gut aufgestellt. Vor allem Reisebüros mit einem hohen Türkei- und Orient-Umsatz würden von dem separaten Modell profitieren, so die Managerin.