
Es war seine 15. Provisionsvorstellung als Vertriebschef von Dertour – und es war einmal mehr eine Präsentation der Kontinuität: Auch in Zeiten einer immer engeren Verzahnung der Kölner und Frankfurter Veranstalter von DER Touristik bleibt Kevin Keogh seiner langjährigen Strategie treu.
„Wir haben an dem bestehenden Modell nichts geändert, denn es passt sowohl für uns als Veranstalter als auch für die Reisebüros“, so Keogh. Die Vertriebsresonanz auf das erste einheitliche Provisionsmodell von ITS und Jahn Reisen einerseits sowie Dertour, Meier’s und ADAC Reisen andererseits sei hervorragend gewesen.
Zudem hätten sich die eigenen Ziele durchweg erfüllt. Dazu gehört, dass die Zahl der so genannten Flügelagenturen, die entweder starke Partner der Kölner oder der Frankfurter Veranstalter sind, deutlich zurückgegangen sei.
Dies habe mit der Dachmarke DER Touristik zu tun, aber auch mit Provisionsanreizen, zeigen sich Keogh und seine Kölner Vertriebskollegin Svenja Bielinski überzeugt. So wurde für dieses Geschäftsjahr bei den Kölner Veranstaltern die Umsatzhürde für den Erhalt einer Grundprovision von zehn Prozent von 100.000 Euro auf 85.000 Euro gesenkt. Dies habe viele Büros motiviert, wesentlich aktiver als zuvor ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg zu verkaufen.
Zudem wurde der On-Top-Bonus, der auf den Gesamtumsatz ausgezahlt wird, von 0,3 Prozent auf bis zu 0,9 Prozent erhöht. Ein Büro mit einem Volumen von 335.000 Euro bei den sechs Marken von DER Touristik kann damit schon bei einem Mehrumsatz von 33.000 Euro einen Extrabonus von 0,5 Prozent einfahren. „Das sind drei, vier gute USA-Buchungen, mehr nicht“, meint Keogh.
Von Vorteil für Reisebüros ist im nächsten Geschäftsjahr der Start des neuen Anbieters Travelix. Der dynamische Paketierer ersetzt die Marke Tjaereborg, deren Produkte nunmehr bei ITS zu finden sind. Für Travelix gibt es keinen Katalog, dafür aber ein gewaltiges und vor allem preisaggressives Portfolio von rund 7.000 Hotels und 100 Reisezielen.
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