Air Berlin streicht 16 Jets und 900 Stellen

Harte Maßnahmen: Air Berlin will das Flugprogramm stark kürzen – nicht aber an den Drehkreuzen
Harte Maßnahmen: Air Berlin will das Flugangebot stark kürzen – nicht aber an den Drehkreuzen. Foto: Air Berlin

Air Berlin will bei der Umstrukturierung mit dem Programm „Turbine“ das Angebot reduzieren und Arbeitsplätze abbauen. Von derzeit 158 Flugzeugen werden in diesem Jahr 16 aufgegeben. Die Kürzungen im Flugplan dürften damit noch drastischer ausfallen als bisher. Seit 2011 hat Air Berlin die Flotte bereits um zwölf Jets verkleinert.

Trotz der Einsparungen wolle man die Drehkreuze in Berlin und Düsseldorf weiter ausbauen und auch die Zahl der Mallorca-Flüge erhöhen, heißt es. Die Flughäfen Wien, Hamburg, München, Zürich und Stuttgart sollen „Kernstationen“ im Streckennetz bleiben. An welchen Airports das Angebot gekürzt wird, teilte die Fluggesellschaft nicht mit.

Das neue Programm sieht den Abbau von 900 Arbeitsplätzen vor, das sind knapp zehn Prozent der derzeitigen Stellen. Betriebsbedingte Kündigungen werden nicht mehr ausgeschlossen. Bis Ende 2014 will Air Berlin mit den Maßnahmen eine Ergebnisverbesserung von 400 Millionen Euro erreichen.

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Beim Vorgängerprogramm „Shape & Size“, das in den ersten neun Monaten 2012 eine Ergebnisverbesserung von 170 Millionen Euro brachte, hatte das Unternehmen noch auf einen Stellenabbau verzichtet.