Aus von Holiday Autos nützt Sunny Cars

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Ist sicher nicht ganz unglücklich über das Aus von Holiday Autos: Sunny-Cars-Chef Kai Sannwald
Ist sicher nicht ganz unglücklich über das Aus von Holiday Autos: Sunny-Cars-Chef Kai Sannwald. Foto: Sunny Cars

Dass die Konkurrenten vom Marktaustritt des Mietwagen-Brokers Holiday Autos profitieren würden, war abzusehen. Mit einem derartigen Run hat der größte konzernunabhängige Mitbewerber Sunny Cars aber wohl nicht gerechnet. Um knapp 70 Prozent liegen die Buchungen des Münchner Ferienautovermittlers derzeit in den Märkten Deutschland, Österreich und in der Schweiz im Plus, wie Geschäftsführer Kai Sannwald mitteilt. Eigentlich hatte Sunny Cars über das Geschäftsjahr gesehen mit einem – ebenfalls sehr üppigen – Zuwachs von 20 Prozent gerechnet.

Nachdem im Juli bekannt wurde, dass sich Holiday Autos komplett aus dem Reisebüro-Vertrieb verabschiedet, erfreut sich Sannwald auch eines regen Zuspruchs aus dem stationären Vertrieb. In den vergangenen Wochen habe das Unternehmen „viele wichtige neue und umsatzstarke Verträge verhandeln“ können, sodass innerhalb kurzer Zeit über 1.500 Reisebüros dazugekommen seien. Insgesamt arbeitet der Broker inzwischen mit rund 9.000 Agenturen und fast allen Ketten und Kooperationen zusammen. Neuer Exklusivpartner sei zum Beispiel Lufthansa City Center.

Um das „unglaublich hohe Anruf- und Mail-Volumen der vergangenen Wochen“ abwickeln zu können, hat Sunny Cars außerdem neue Mitarbeiter eingestellt. Das Aufkommen sei mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum, so Sannwald.

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