
Der Mietwagenkonzern Europcar will die Expansion der Günstigtochter Interrent verstärken. „Wir wollen die Marke mit mehr Druck als bisher ausbauen“, kündigt Europcars Deutschland-Chef Reinhard Quante im ta-Interview an.
Nach Angaben des Geschäftsführers ist der Billigvermieter momentan mit fast 70 Stationen in sechs europäischen Ländern vertreten, darunter neun in Deutschland. „Das werden bis Ende 2014 deutlich mehr sein, wobei mit Hilfe eines Franchise-Netzwerks auch der Eintritt in Märkte außerhalb Europas geplant ist“, so Quante.
Darüber hinaus seien Interrent-Autos, die zuvor nur von Endkunden gebucht werden konnten, erst vor Kurzem für neue Vertriebskanäle geöffnet worden: Seit einigen Monaten können sie über bekannte Mietwagen-Broker reserviert werden und sind somit auch für Reisebüros buchbar.
Weiter ausbauen will die Europcar-Gruppe zudem das Boom-Geschäftsfeld Carsharing. Gerade habe das in Kooperation mit Autohersteller Daimler betriebene Unternehmen Car2go in Frankfurt am Main den weltweit 27. Standort eröffnet „und damit in Deutschland eine wichtige Lücke geschlossen“, sagt Quante. „Davon abgesehen schauen wir uns nach weiteren Städten mit hohem Potenzial um.“
Das vollständige Interview mit Reinhard Quante lesen Sie in der neuen Ausgabe von touristik aktuell (ta 36/14).



