Die Lufthansa-Gruppe baut ihr Japan-Angebot im Sommer 2027 deutlich aus. Unter anderem nimmt die Kernmarke Lufthansa die Direktverbindung Frankfurt–Nagoya wieder auf und ergänzt einen täglichen Flug nach Tokio-Narita.

Die Lufthansa Group weitet ihr Flugangebot nach Japan ab dem Sommerflugplan 2027 erheblich aus. Insgesamt sollen die Netzwerk-Airlines Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und ITA Airways dann bis zu 50 wöchentliche Verbindungen zu vier japanischen Zielen anbieten: Tokio-Haneda, Tokio-Narita, Osaka und Nagoya. Als Grund nennt die Airline-Gruppe eine gestiegene Nachfrage.
Kernstück der Erweiterung ist die saisonale Wiederaufnahme der Direktverbindung von Frankfurt nach Nagoya. Die Strecke soll ab dem 29. März 2027 dreimal wöchentlich – montags, mittwochs und samstags – bedient werden. Zusätzlich startet Lufthansa ab dem 28. März 2027 einen täglichen Flug von Frankfurt nach Tokio-Narita, der das bestehende tägliche Angebot von München und Frankfurt nach Tokio-Haneda ergänzt. Beide Strecken werden mit der Boeing 787-9 in der Allegris-Kabinenausstattung geflogen.
Auch Lufthansa-Tochter Swiss baut ihr Japan-Programm aus und bietet im Sommer 2027 bis zu sieben wöchentliche Flüge von Zürich nach Tokio-Narita an. Darüber hinaus stehen nach Angaben der Lufthansa Group zusätzliche Buchungsoptionen über den Joint-Venture-Partner ANA zur Verfügung. Die Flüge sind nach Unternehmensangaben ab sofort buchbar.
Asien-Nachfrage zog bereits im Frühjahr an
„Japan ist ein wichtiger Markt für die Lufthansa Group, und wir freuen uns, unsere Präsenz mit zusätzlichen Kapazitäten und der Wiederaufnahme der Verbindung nach Nagoya weiter auszubauen“, so Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Group. Gemeinsam mit dem erweiterten Tokio-Angebot schaffe man zusätzliche Reisemöglichkeiten und stärke die Diversifizierung des interkontinentalen Streckennetzes.
Wegen der stark gestiegenen Nachfrage nach Langstreckenflügen infolge der Nahost-Krise hatte die Lufthansa-Gruppe bereits im Frühjahr dieses Jahres viele Extraflüge insbesondere nach Asien und Afrika angeboten.




