Regierung will Flugkosten weiter senken

Porträt eines leicht lächelnden Politikers mittleren Alters mit Brille und grauen Haaren vor einem unscharfen Hintergrund einer grauen Mauer. Er trägt ein dunkles Jackett und ein weißes Hemd.
Verkehrsminister Patrick Schnieder gehen die Kostensenkungen im Flugverkehr noch nicht weit genug. Foto: Tobias Koch/Bundesverkehrsministerium

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat weitere Maßnahmen zur Kostenreduzierung von Flügen angekündigt. „Die Senkung der Luftverkehrssteuer zum 1. Juli 2026 war nur ein erster Schritt, weitere sollen folgen“, sagte er im Gespräch mit der Tageszeitung Rheinpfalz.

Der CDU-Politiker verwies auf einen aus seiner Sicht deutlichen Wettbewerbsnachteil deutscher Flughäfen. Im internationalen Vergleich gebe es eine „Zu-viel-Belastung pro Passagier von zehn Euro“. Die Rücknahme der jüngsten Steuererhöhung bringe lediglich eine Entlastung von rund 2,50 Euro. Daher habe man „eine Reihe von weiteren Maßnahmen in Planung“. Als Nächstes werde „sicherlich geprüft werden müssen, wie wir die Sicherheitsgebühren an Flughäfen senken können“, kündigt Schnieder an.

Der Verkehrsminister verwies darauf, dass die bisherige Steuerpolitik den Flugverkehr nicht reduziert habe. „Wegen der Steuererhöhung in Deutschland wurde auf keinen einzigen Flug verzichtet. Der Bedarf steigt, die Zahl der Flüge steigt, aber wir profitieren nicht davon“, so Schnieder.

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Vor einer Woche hatte die Bundesregierung angekündigt, die Erhöhung der Luftverkehrssteuer im nächsten Jahr rückgängig zu machen. Laut Bundeskanzler Friedrich Merz soll die Ticketsteuer zum 1. Juli 2026 abgesenkt werden.

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