Sunny Cars verzeichnet deutliches Buchungsplus

Zwei Männer sitzen entspannt auf einer Couch mit grünen Kissen, lächeln in die Kamera und tragen legere Kleidung.
Zufrieden: die Sunny-Cars-Chefs Kai Sannwald und Thorsten Lehmann. Foto: Sunny Cars

Der Mietwagen-Anbieter Sunny Cars ist mit einem Plus ins Geschäftsjahr 2025/2026 gestartet. Von November bis Ende April stiegen die Buchungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach Unternehmensangaben um rund zwölf Prozent, der Umsatz legte um fünf Prozent zu. Insgesamt verzeichnete das Unternehmen im ersten Halbjahr mehr als 600.000 Reservierungen – trotz eines angespannten wirtschaftlichen Umfelds in mehreren Quellmärkten.

Die Nachfrage konzentriert sich laut einer Mitteilung des Ferienauto-Brokers dabei weiter stark auf klassische Urlaubsländer rund ums Mittelmeer. Spanien, Italien, Portugal und Griechenland legten bei den Buchungen zu, besonders deutlich Italien und Spanien. Rückgänge meldet das Unternehmen dagegen für die USA sowie für Zypern. Für den Sommer 2026 erwartet Sunny Cars insgesamt ein stabiles Angebot, rechnet aber in einzelnen Ferienzielen mit Engpässen bei Kleinwagen in der Hochsaison.

Service als Erfolgsfaktor

Als einen Grund für die robusten Zahlen nennt der Anbieter seine Investitionen in Service und Absicherung. Dazu gehört seit April auch ein digitaler „Car Check“, mit dem Reisende den Zustand des Fahrzeugs bei Abholung und Rückgabe dokumentieren können. Nach Angaben des Unternehmens nutzte in den ersten vier Wochen bereits mehr als ein Viertel der Kundinnen und Kunden das neue Tool. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem ersten Geschäftshalbjahr“, so Geschäftsführer Kai Sannwald.

Auffällig ist zudem die hohe Zahl an Wiederkehrern: Rund die Hälfte aller Direktbuchungen stammt laut Unternehmen von Kundinnen und Kunden, die schon früher dort gebucht hatten. Der Direktvertrieb macht inzwischen 40 Prozent der Buchungen aus, Reisebüros bleiben mit knapp 30 Prozent der wichtigste externe Vertriebskanal. Bei den Preisen spricht Sunny Cars bislang von einem weitgehend stabilen Niveau – im zweiten Halbjahr deutet sich allerdings erstmals wieder ein Anstieg über den Vorjahreswerten an.