Mi 13.01.16

TUI hält an allen Zielen fest


TUI-Chef Friedrich Joussen hält an der mittelfristigen Wachstumstrategie des Konzerns fest. Foto: TUI

TUI-Chef Friedrich Joussen hält an der mittelfristigen Wachstumstrategie des Konzerns fest. Foto: TUI

Die TUI AG hält trotz der angespannten Situation in vielen Urlaubszielen an ihren mittelfristigen Wachstumsstrategien fest. Das Kernziel bleibe ein Ergebniswachstum von im Schnitt zehn Prozent pro Jahr in den nächsten drei Jahren, bekräftigte Konzernchef Friedrich Joussen während eines Pressegesprächs in Düsseldorf.

Gleichzeitig will TUI wie angekündigt wachsen, denn Kosten könne man „nur einmal sparen“. Dabei setze man vor allem auf ein erweitertes Hotelportfolio in der Karibik, in Südostasien und im Indischen Ozean sowie auf das Kreuzfahrtsegment.

Die Zielgruppe wird größer", ist Joussen überzeugt. Die Jüngeren entdeckten zunehmend Reisen auf See.Und es gebe eine wachsende Generation 50 plus, die fit und aktiv sei, und mehr Zeit und Geld für hochwertige Reisen habe. „Dieses Geschäft wird auf absehbare Zeit sehr erfolgreich sein“, verweist Joussen auf anhaltend glänzende Zahlen bei TUI Cruises sowie den erfolgreichen Turnaround bei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten.

Dem TUI-Chef ist dabei durchaus bewusst, dass nach dem weitgehenden Ausfall von Tunesien und dem Wegfall des Sinai als Urlaubsziel nun auch die Türkei zum Wackelkandidaten wird. „Ich hoffe und glaube, dass alle diese Destinationen zurückkehren werden. Aber wir müssen Vorsorge treffen und alternative Ziele finden und etablieren“, gibt Joussen die Richtung vor.  

Auf der Mittelstrecke hat er dabei unter anderem die Kapverdischen Inseln und das spanische Festland im Blick. So habe die TUI AG nach dem Absturz eines russischen Charter-Flugzeugs über dem Sinai als Ersatz für dieses Ziel zusätzlich für 26 Millionen Euro Zimmerkontingente in Spanien gesichert.

Insgesamt steht der größte Reisekonzern der Welt ein Jahr nach dem Merger zwischen TUI Travel und TUI AG nach Einschätzung seines Chefs „gut im Markt“. Der Merger sei ein großer Erfolg – „was wir jetzt haben, war vor drei Jahren noch undenkbar“, so Joussen.

Strategisch geht es unter dem gemeinsamen Dach der TUI AG derzeit vor allem um sechs Punkte. Zu ihnen gehören der gemeinsame Ausbau des Hotel-, Airline- und Kreuzfahrt-Portfolios über alle Märkte hinweg, der gemeinsame Einkauf von Hotelkapazitäten, die Entwicklung einer einheitlichen IT sowie eine flächendeckende Präsenz der Marke TUI.

 

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