Italien: Nicht alle Veranstalter sind zufrieden

Noch ist die Nachfrage nach Urlaub in Italien nicht bei allen Veranstaltern auf Vorjahresniveau
Noch ist die Nachfrage nach Urlaub in Italien nicht bei allen Veranstaltern auf Vorjahresniveau. Foto: Pixabay

Bei den einen läuft’s, bei den anderen nicht so recht – die Veranstalter machen in diesem Jahr unterschiedliche Erfahrungen mit dem Reiseziel Italien. „Wir sehen nun eine Fortsetzung des positiven Trends der vergangenen Jahre auch in diesem Sommer“, sagt beispielsweise Jana Miel von Thomas Cook. Auch bei TUI liegt die Nachfrage auf dem hohen Niveau des Vorjahres, bei Schauinsland-Reisen liegen die Tageseingänge derzeit leicht über Vorjahr.

Noch unter denen von 2018 liegen die Zahlen hingegen bei Alltours, FTI und DER Touristik. Bei FTI und auch bei DER Touristik hofft man auf ein starkes Last-Minute-Jahr. „Wir erwarten ein gutes Kurzfristgeschäft“, sagt etwa DER-Touristik-Produktleiter Dieter Malcherek, „die Kapazitäten sind ausreichend vorhanden.“

Bei Alltours verzeichnet Hoteleinkäuferin Nina Cremer indes seit einigen Wochen einen Trend nach oben. „Sicherlich auch, weil die Hoteliers mit Preisanpassungen auf die verhaltene Nachfrage reagiert haben“, mutmaßt die Tourismusexpertin und geht davon aus, die Saison noch auf Vorjahresniveau abschließen zu können.

Die Preise sind auch für andere Veranstalter einer der Knackpunkte. Insgesamt sind sie im Vergleich zum Vorjahr moderat gestiegen. Aber: „Der Preisunterschied zwischen Urlaub in Italien und Urlaub in anderen Mittelmeerzielen fällt 2019 deutlicher aus als in den Vorjahren“, stellt Luca Picone Chiodo von FTI fest. Italien tue sich insbesondere schwer im Vergleich zu anderen Destinationen wie die Türkei, die sehr preisaggressiv aufträten.

Mehr zum Thema Italien lesen Sie im Schwerpunkt in der neuen Ausgabe von touristik aktuell (ta 12/2019), die nächste Woche erscheint.

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