Koh Samui: Dürre noch ohne Folgen für Tourismus

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Grafik mit einem Fußball und einem Hintergrund in Türkis, der geometrische Linien und die Zahl vier zeigt.

Seit Wochen herrscht eine ungewöhnliche Dürre auf der thailändischen Ferieninsel Koh Samui. Die daraus resultierende Wasserknappheit hat zur Folge, dass Wasser auf dem Eiland mittlerweile rationalisiert wird.

Samed Kizgin, Leiter des Travel-Analyst-Teams beim Krisen- und Frühwarn-Spezialisten A3M, führt aus: „In Koh Samui führt die anhaltende Dürre vereinzelt schon zu Einschränkungen durch Behörden.“ In einigen Teilen der Insel gebe es zum Beispiel nur tagsüber oder nachts Leitungswasser.

Touristen in Hotels müssten aktuell noch keine Sorge haben. Prinzipiell gehe die Insel zunächst von Wasservorräten bis Ende Juli aus. „Reisewillige sollten sich also laufend über die Lage auf Koh Samui informieren“, so Kizgin.

Laut A3M hat es in der jüngeren Vergangenheit nicht eine Dürreperiode auf Koh Samui oder der Nachbarinsel Koh Phangan gegeben, von der Touristen direkt betroffen waren. Überhaupt sei Dürre in diesem Teil von Thailand kein häufiges Phänomen.

A3M berichtet weiter, aktuell gibt es auf der Welt wegen des Wetterphänomens El Nino neben Koh Samui auch in Honduras, Uruguay und auf Barbados eine ungewöhnliche Trockenphase.