Silvesterbräuche: Eingebackene Münzen und rote Unterwäsche

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Eine Frau treibt entspannt auf dem Rücken im ruhigen Wasser, während im linken Bildbereich die Logos von Le Méridien, St. Regis und The Westin zu sehen sind.

Ob kulinarische Rituale, Glücksorakel oder farbenfrohe Feste zum Ende des Jahres – die Silvestertraditionen spiegeln die Kultur eines Landes wider und machen einen Urlaub über den Jahreswechsel zu einem besonderen Erlebnis. touristik aktuell stellt einige europäische Silvesterbräuche vor.

Ein Mann und eine Frau mit Weihnachtsmützen essen im Freien bei abendlicher Lichterkette Trauben aus der Hand vor einer unscharfen Menschenmenge im Hintergrund.
Silvesterbräuche: In Spanien muss man um Mitternacht zu jedem Gongschlag eine Traube essen. Foto: martin-dm/iStock

Das neue Jahr beginnt in Spanien mit zwölf Weintrauben. „Diese müssen, so will es die Tradition, am 31. Dezember um Mitternacht zum Takt der das neue Jahr ankündenden Glockenschläge eine nach der anderen verzehrt werden“, heißt es auf der Website von Tourespana. Wer es schaffe, alle Trauben rechtzeitig zu essen, den erwarte ein Jahr des Wohlstands und des Glücks. In vielen Orten gehen die Menschen zu einem Platz mit einer Uhr, um die Trauben gemeinsam zu essen.

In Schottland ist das berühmte Hogmanay mit Fackelumzügen und Straßenfesten ein Höhepunkt des Jahres. Die Ursprünge von Hogmanay gehen laut Visit Scotland auf die ausschweifenden Feierlichkeiten der Wikinger zur Wintersonnenwende zurück. Die Feierlichkeiten dauern oft bis in den Neujahrstag oder sogar bis in den 2. Januar hinein – die perfekte Gelegenheit für einen Winterurlaub in Schottland, wirbt das Fremdenverkehrsamt.


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Eine Übersicht verschiedener Hotelmarken-Logos auf dunkelblauem Hintergrund, angeordnet in einer Reihe unter der Überschrift ELEGANCE COLLECTION.

Wer zum ersten Mal in Dänemark Silvester feiert, sollte hüpffreudig sein: Bei unseren Nachbarn im Norden ist es üblich, um Punkt Mitternacht von einem Stuhl oder Sofa ins neue Jahr zu springen. Das soll Glück bringen. Danach darf man sich über ein Stück der Spezialität Kransekage freuen, ein Marzipankuchen, der um Mitternacht genossen wird.

Sieben, neun oder zwölf Mahlzeiten in Estland

In Estland wird an Silvester viel gegessen. Es stehen sieben, neun oder zwölf Mahlzeiten an. Die Zahlen gelten als Glückszahlen und jede Mahlzeit soll zusätzliche Stärke für das kommende Jahr verleihen. Die Esten mögen es dabei deftig: Verivorst, eine mit Graupen gefüllte Blutwurst, Sülze und Sauerkraut gehören zu den traditionellen Festtagsgerichten.

Zwei Apfelhälften liegen auf einem Holzbrett, umgeben von Tannenzweigen, Zimtstangen, kleinen roten Weihnachtskugeln und einem brennenden roten Windlicht.
In Tschechien bedeutet ein Stern im aufgeschnittenen Apfel Glück im nächsten Jahr. Foto: Madeleine_Steinbach/iStock

In Tschechien gibt es das so genannte Apfel-Orakel, bei dem das Innere der Frucht die Zukunft offenbaren soll. Dabei wird ein Apfel waagerecht aufgeschnitten. Zeigt das Kerngehäuse einen Stern, steht der Person im neuen Jahr Glück, Gesundheit und Glück bevor. Bilden die Kerne allerdings ein Kreuz, drohen Unheil und Sorgen.

In Italien dürfen Linsen auf dem Silvestertisch nicht fehlen, da die runden Linsen an Münzen erinnern und Wohlstand symbolisieren. Dazu gibt es gebratene Schweinswurst, Cotechino. Viele Italiener – egal, ob Frau oder Mann – tragen außerdem rote Unterwäsche. Das soll Glück bringen – vor allem in Sachen Liebe.

Angeblich reicht der Brauch bis in byzantinische Zeiten zurück: In Griechenland wird traditionell die Vassilopita angeschnitten – ein Kuchen mit einer eingebackenen Münze. Die Person, die die im Teig versteckte Münze in ihrem Kuchenstück findet, hat im neuen Jahr besonders viel Glück.

Zudem wird ein Granatapfel vor der Haustür zerschlagen. Die verstreuten Samen stehen für Fruchtbarkeit, Glück und Wohlstand.

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