Tschechien: Steigende Fälle von Hepatitis A

Das Symbolbild zeigt roten Virenkörper in der Nahaufnahme vor blauem Hintergrund.
Hepatitis A zählt zu den Viruserkrankungen. Foto: peterschreiber.media/iStock

In Tschechien breitet sich aktuell die Viruserkrankung Hepatitis A aus. Bereits im März vermeldete das tschechische Gesundheitsministerium mit 320 eine steigende Anzahl von Hepatitis A Infizierten. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat sich die Lage weiter zugespitzt: Aktuell ist von über 2:000 Infizierten und mindestens 28 Toten die Rede. Besonders betroffen sind die Hauptstadt Prag und die Region um Karlsbad.

Die Direktorin des staatlichen Gesundheitsinstituts in Tschechien, Barbora Mackova, spricht in diesem Zusammenhang von einer rasend schnellen Ausbreitung der Erkrankung und ordnet die aktuelle Anzahl der Infizierten für Tschechien als Höchststand seit den 1990er Jahren aus.

Erkrankung, Übertragung und Vermeidung

Hepatitis A ist eine Entzündung der Leber. Entsprechend kann es zu einer Gelbfärbung der Haut sowie der Augen kommen. Ebenfalls zu den Symptomen gehören Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen.

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Übertragen wird Hepatitis A hingegen überwiegend durch verschmutztes Wasser, aber auch Lebensmittel, die mit kontaminiertem Wasser gewaschen wurden. Auch die Übertragung über Türgriffe und Handläufe ist möglich. 

Vermeiden lässt sich die Viruserkrankung, die auch als „Krankheit der schmutzigen Hände” bezeichnet wird, durch eine gute Handhygiene und eine entsprechende Schutzimpfung. 

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