Usbekistan: Schub für die Seidenstraße

Die Altstadt von Chiwa im Nordwesten Usbekistans
Die Altstadt von Chiwa im Nordwesten Usbekistans. Foto: jb
Die Altstadt von Chiwa im Nordwesten Usbekistans
Die Altstadt von Chiwa im Nordwesten Usbekistans. Foto: jb

Die nächste Seidenstraßen-Konferenz findet am 6. November auf dem World Travel Market in London statt. Auch auf der ITB in Berlin treffen sich die rund 30 Partnerländer des Projektes jährlich. Die WTO unterstützt zudem die Seidenstraßen-Messe TITF in Usbekistans Hauptstadt Taschkent, die Anfang Oktober bereits zum 23. Mal stattgefunden hat.

Usbekistan gilt mit seinen ehemaligen Karawanenstädten Chiwa, Buchara und Samarkand als „Herz der Seidenstraße“. Hier wollen die Verantwortlichen einen für die Regionen und ihre Bewohner nachhaltigen Tourismus entwickeln. Dazu gehört unter anderem der Ausbau der Infrastruktur. Seit 2011 legen bereits spanische Talgozüge die 344 Kilometer lange Strecke Taschkent–Samarkand in zwei Stunden zurück, weitere Schnellzüge sind bestellt. Nach Buchara geht es künftig in weniger als vier Stunden, auch Chiwa soll eine schnelle Bahnanbindung erhalten.

Rückenwind kommt auch durch das von China vorangetriebene Projekt der „Neuen Seidenstraße“. Ziel ist es, neue, schnelle Zugverbindungen zwischen Europa und China zu etablieren. Bereits heute fahren durchgehende Containerzüge zwischen Deutschland und China. Sie brauchen für die Strecke zwei bis drei Wochen und sind damit deutlich schneller als der Seeweg.

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Unterdessen bieten immer mehr Veranstalter Touren auf der Seidenstraße an. China Tours aus Hamburg hat für 2018 vier neue Reisen durch Usbekistan und die Nachbarländer aufgelegt, Reisen mit Sinnen aus Dortmund bietet erstmals zwei 17-tätige Usbekistan-Touren an. Zu den etablierten Studienreise-Anbietern auf der Seidenstraße zählen hierzulande Studiosus, Gebeco, Go East Reisen, Ikarus, Diamir, SKR, Dertour und auch Wikinger Reisen.

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