Sturmtief „Adam“ hat auf den Balearen Flüge ausfallen lassen. Auf Mallorca ist die höchste Wetterwarnstufe am Montagmorgen zwar ausgelaufen, eine generelle Entwarnung ist das aber nicht.

Sturmtief „Adam“ wütet auf den Baleraren und sorgt vor allem auf Mallorca und Ibiza für Flugausfälle und Verspätungen. Am Flughafen Palma de Mallorca wurden nach Angaben des Flughafenbetreibers Aena Dutzende Flugverbindungen gestrichen.
Auch auf Ibiza kam es zu Ausfällen, Umleitungen und Verspätungen, dort wurde zudem eine wichtige Zufahrtsstraße zum Flughafen gesperrt, weshalb es schon bei der Anreise zu Verkehrsbehinderungen kam.
Auswirkungen des Unwetters waren auch an deutschen Flughäfen zu spüren. Der WDR berichtete am Sonntagabend, dass einzelne Ankünfte und Abflüge zwischen Mallorca und den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Weeze, Münster/Osnabrück sowie Paderborn/Lippstadt für Sonntagabend und Montagmorgen erst mit Verspätung eintrafen. Einen generellen Stopp der Verbindungen gab es aber nicht.
Lage am Flughafen Palma am Montag weitgehend normal
Auf Mallorca fiel das Unwetter in der Nacht zum Montag (19. Oktober) zunächst weniger heftig aus als befürchtet. Die Warnstufe Rot lief am Morgen aus. Nach Angaben der Mallorca Zeitung war die Lage am Flughafen Palma gegen 9.40 Uhr weitgehend normal, abgesehen von punktuellen Verspätungen. Das Blatt wies aber auch darauf hin, dass sich dies je nach Wetterlage wieder ändern könne. Die Entspannung am Flughafen ist daher keine pauschale Entwarnung für alle gebuchten Flüge.
Allgemein bleibt das Thema Wetter auf den Baleraren relevant. Die balearischen Behörden setzten den Unterricht am Montag auf Mallorca, Ibiza und Formentera aus. In Palma wurden vorsorglich einige Parks und Promenaden gesperrt. Der Zivilschutz warnte vor Überschwemmungen und rief dazu auf, unnötige Fahrten sowie Aktivitäten im Freien zu vermeiden. Für Transfers und organisierte Ausflüge sollten Veranstalter und örtliche Partner deshalb die Hinweise der Behörden und die Situation auf den jeweiligen Strecken prüfen.
Erst Ende der vergangenen Woche kam es zu heftigen Unwettern in der Türke und Griechenland.



