Casa Cook: Der Macher der Marke

War einst Marketing-Chef des LTU-Veranstalters Marlboro Reisen und entwarf später Marken wie 25hours Hotels und Superbude: Cook-Manager Remo Masala. Foto: Steve Herud/Arianna Frickhinger
War einst Marketing-Chef des LTU-Veranstalters Marlboro Reisen und entwarf später Marken wie 25hours Hotels und Superbude: Cook-Manager Remo Masala. Foto: Steve Herud/Arianna Frickhinger

„Jedes Resort ist ein Unikat“ – mit dieser Vorgabe hat der Marken- und Design-Profi Remo Masala die Lifestyle-Hotelmarken Casa Cook und Cook’s Club entwickelt und eingeführt. Ganz „nebenbei“ war er zuletzt auch Kreativchef für das neue Reisebüro-Konzept „Travel Stories made by Thomas Cook“. Der erste so genannte Brandstore des Konzerns eröffnete jüngst in Berlin.

Er erlebt offenbar einen ebenso guten Start wie die Hotelmarken. „Die Marke Casa Cook hat offensichtlich genügend Kraft, um sie in anderen Bereichen zu kommerzialisieren“, zieht Masala im Interview mit touristik aktuell eine erste Bilanz.

Noch wichtiger dürfte für Thomas Cook sein, dass mit den neuen Produkten neue Kunden gewonnen werden. „Wir modernisieren ein 75 Jahre altes Produkt: die Pauschalreise“, erzählt Masala. Bei Casa Cook hätten „80 bis 90 Prozent der Gäste“ vorher nie eine Pauschalreise gemacht.

„Es läuft so gut, dass wir für ein neues Haus bereits ein Jahr vor der Eröffnung Buchungen erhalten“, so der Chef-Designer. Die Kunden hätten schon jetzt ein „quasi blindes Vertrauen in die Marke“.

Aus seiner Sicht seien „viel zu viele Hotels“ heutzutage durchstandardisiert und „haben darüber ihre Seele verloren“. Das soll bei Casa Cook nicht passieren. „Wir geben interpretierbare Standards vor, die kreativen Freiraum lassen, solange sie Ästhetik und Gesamtkonzept entsprechen“, sagt Masala.

Was der Markenexperte zu den Anforderungen an die Standorte, über die Expansionspläne und den Vertrieb sagt, lesen Sie in der neuen Ausgabe von touristik aktuell (ta 35/2019).

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